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Automobilnetzwerk will Forschung im Osten stärken

Foto: ACOD

Die Autoindustrie-Initiative Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) will Forschung und Entwicklung in den neuen Ländern ausbauen.

31.03.2008

Gemeinsam mit Instituten und Hochschulen sollten neue Kapazitäten geschaffen werden, um den von Mittelständlern geprägten Automobilstandort Ostdeutschland zu stärken, sagte der Vorstandsvorsitzende des ACOD und Chef des Leipziger Porsche-Werkes, Siegfried Bülow, am Montag (31.3.) beim ersten ACOD-Kongress in Leipzig. Das Automotive Cluster war 2006 auf Initiative großer Hersteller mit Standorten im Osten wie Daimler, Opel, VW, Porsche und BMW als Plattform vorrangig für die mittelständische Wirtschaft gegründet worden. Hauptanliegen sei es gewesen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, sagte Bülow.

Wenn Zulieferer als kompetente und innovative Entwicklungspartner und nicht nur als reine Teile-Lieferanten wahrgenommen werden wollten, müssten sie an einem Strang ziehen, betonte Bülow. Insgesamt seien elf Themenfelder herausgearbeitet worden, die für die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Zulieferindustrie von entscheidender Bedeutung seien. Das sind technische Themen wie Elektrik/Elektronik oder Logistik, aber auch Bildung und Qualifizierung.

Über die fünf Länderinitiativen sind 300 Firmen und Wissenschaftseinrichtungen Mitglieder im Automotive Cluster. Im Osten arbeiten derzeit rund 150.000 Menschen in der Automobil- und Zulieferbranche. Laut ACOD liegt der Anteil der ostdeutschen Länder an der Automobilproduktion in Deutschland bei 9,96 Prozent.

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