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Automotive Perspektive 2009

Auto-Manager bleiben optimistisch

Opel Werk Bochum Foto: Hersteller

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise ist die Stimmung der Führungskräften in der Automobilindustrie stabil bis optimistisch. Das ist eines der Kernergebnisse der Studie "Automotive Perspektive 2009".

24.03.2009

Die Befragung wurde vom Marktforschungsinstitut Puls im Auftrag von Klaus Fricke, Ex-Fiat-Deutschland-Chef und heute Partner der Unternehmens- und Personalberatung Graf Lambsdorff & Compagnie erstellt.

400 Führungskräfte der deutschen Automobilbranche - und zwar bei Herstellern/Importeuren, Zulieferern und Vertragshändlern - hat das Institut nach ihren Meinungen zu den Themen "Stimmung", "Zukunft" und "Führung" befragt. Weitere Kernergebnisse der Befragung sind:

- Die Arbeitszufriedenheit und Identifikation mit den Unternehmen ist trotz der Krise stark ausgeprägt. Allerdings ist die Wechselbereitschaft aus Sicht der Führungskräfte erstaunlich hoch.

- Stärken wurden der Studie Automotive Perspektive 2009 zufolge in der hohen Innovationskraft der automobilen Partner sowie dem noch ausgeprägten Potenzial für Produktivitätsverbesserungen gesehen. Aus Sicht der Führungskräfte trifft die derzeitige strukturelle Branchenkrise die vorwiegend mittelständischen Automobilzulieferer am härtesten, gefolgt von den Fahrzeughändlern. In diesen Geschäftsfeldern werden zunehmend Arbeitsplatzabbau und Insolvenzen erwartet. Kooperationen und Fusionen werden ein Dauerthema für Automobilhersteller und Zulieferanten bleiben.

- Das Thema "Umweltfreundlichkeit" und deren Kommunikation wird das Produktmarketing der Autohersteller stärker prägen als in der Vergangenheit, während das Preisbewusstsein des Marktes eine konstante Größe bleiben wird. In diesem Klima werden insbesondere die Premiumhersteller ihre bisher am Markenwert ausgerichteten Deckungsbeiträge nicht mehr durchsetzen können. Ingenieure und Verkäufer sind aktuell in der Automobilbranche die gefragtesten Mitarbeiter.

CDU, CSU und FDP sind die kompetenten Parteien zur Lösung der Wirtschaftsprobleme

- Die Branche erwartet, dass die Banken weiterhin zusätzliche Sicherheiten verlangen, die Zinsen erhöhen und/oder die Kreditlinien zurückführen werden wollen. Zwei Drittel der Führungskräfte sind davon überzeugt, dass CDU, CSU und FDP die kompetenten Parteien zur Lösung der wirtschafts-politischen Probleme sind.

- Zur Motivation der Mitarbeiter favorisieren die Führungskräfte eine klare Ausrichtung der Unternehmensleitungen durch Information und Kommunikation sowie die Wahrnehmung der Vorbildfunktion der Geschäftsführung im Sinne der Unternehmenswerte.

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