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Autonis

Die schönsten Autos 2007

Foto: ams 95 Bilder

16.000 Leser von auto motor und sport haben die attraktivsten Neuerscheinungen zwischen Sommer 2006 und 2007 gewählt - vom Kleinwagen bis zum Cabrio. Insgesamt standen 95 Modelle in acht Kategorien zu Wahl.

11.09.2007 Birgit Priemer

Per lächelndem Symbol durften die Teilnehmer zwei Autos pro Klasse ihre Zustimmung geben, ein trauriges Symbol signalisierte die Ablehnung bei weiteren zwei Modellen. Dabei fand das spannendste Duell in der Kategorie Kleinwagen statt. Mini gegen den neuen Fiat 500.

Herzensbrecher ohne Chance

Doch letztendlich musste sich der italienische Herzensbrecher, der Superstar des Autoherbstes, dem Mini ganz deutlich als "Beste Design-Neuheit 2007" geschlagen geben. Schaut man sich die Einzelergebnisse an, so zeigt sich, dass der Mini als viel sportlicher und edler wahrgenommen wird und in punkto Originalität zumindest auf Augenhöhe mit dem Fiat 500 liegt.

Volvo C30 vor Bravo und 1er

Die Kompaktklasse wird vom Volvo C30 dominiert, dicht gefolgt vom Fiat Bravo und dem BMW 1er in diesem Trio. Dabei fährt der BMW einerseits die meisten Sympathiepunkte ein, auf der anderen Seite auch viele Negativ-Stimmen. BMW-Design polarisiert sehr stark - und Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch die Leserwahl. Und der mit einer riesigen Werbekampagne in Deutschland als Corolla-Nachfolger neu eingeführte Toyota Auris schafft es mit ganz wenig Sympathie-Bekundungen nur auf einen Platz im Mittelfeld.

C-Klasse: Sportlich-jung

Auf dem Niveau des Mini fährt auch die Mercedes C-Klasse einen überwältigenden Sieg in der Mittelklasse ein und lässt den Ford Mondeo deutlich hinter sich. Überraschend: Das Auto wird von jüngeren Teilnehmern als moderner und sportlicher wahrgenommen als von älteren Lesern. Auf die heftige Ablehnung stoßen in der Leserschaft übrigens die amerikanischen Limousinen Chrysler Sebring und Dodge Avenger. Beide verzeichnen eine Negativ-Quote von über 50 Prozent.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen hätte das Duell zwischen dem Jaguar XJ und dem überarbeiteten BMW 5er in der Oberklasse werden können, wenn der 5er aufgrund der höheren Anzahl von Negativ-Stimmen nicht zurückgeworfen worden wäre. So erhält die große englische Limousine die Krone in der Oberklasse.

Sportwagen: Eine deutsche Domäne

Fest in deutscher Hand ist dagegen die Sportwagenklasse. Der Audi R8 verweist Maserati GT und Porsche 911 Targa auf die Plätze. Dabei wird sein Outfit als viel aggressiver empfunden als das des 911 Targa. Der wird von den Lesern auch als weniger "aufregend" wahrgenommen, was einem Sportwagenhersteller wie Porsche zu denken geben sollte.

Vans: Ford S-Max vor der hauseigenen Konkurrenz

In der Van-Kategorie trägt die neue Ford-Designstrategie Früchte, Großraumlimousinen sportlicher zu gestalten: Der S-Max bekommt zu fast 50 Prozent positive Stimmen. Mit Abstand dahinter reihen sich VW Cross-Touran und die Van-Ableger des eigenen Hauses, der C-Max und der Galaxy ein, die auf die Jury längst nicht so modern wirken wie der S-Max.

Geländewagen: Amis? Nein, danke!

Besonders hart umkämpft war bei dieser Leserwahl das Geländewagen-Segment, denn nirgendwo gab es im Wahlzeitraum mehr Neuerscheinungen. Bitter ist dabei, dass die Marke Jeep als geistiger Begründer dieses Segments mit dem Compass den letzten Platz belegt. Dass amerikanische Produkte bei den Lesern von auto motor und sport nicht gut ankommen, zeigen auch die Ergebnisse für Cadillac Escalade und Dodge Nitro, die sich nur knapp vor dem Jeep einreihen.

Umso höher ist der Erfolg des BMW X5 als schönstes Auto in dieser Klasse zu bewerten. Im Gegensatz zu den anderen BMW-Modellen scheint der Geländewagen viel weniger zu polarisieren. Negativstimmen gibt es nämlich kaum, im Gegensatz zum Porsche Cayenne etwa, der zwar eine kleine Fan-Gemeinde hat, aber auch auffällig oft abgelehnt wird.
Cabrios: Blechdach oder Tradition?

Dieses Schicksal teilen bei den Cabrios Modelle mit variablem Blechdach wie Peugeot 207 CC und Ford Focus Cabrio. Nur dem BMW 3er gelingt es, sich mit dieser Dachkonstruktion weit vorne einzuordnen. Sieger wird er damit aber nicht. Cabrio-Fans lieben offenkundig die Tradition - und wählen mit dem englischen Sportwagen Aston Martin V8 Vantage ein Auto aus dem Land der Roadster.

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