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Autopflege

Weg mit dem Winterdreck!

Autopflege, Anna Matuschek Foto: Hardy Mtuschler 7 Bilder

Obwohl der Winter eher mild ausfiel: Selbst ohne Fahrten auf Eis, Schnee und Salz ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen intensiven Frühjahrsputz. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Hausmitteln Ihr Auto fit für die warme Jahreszeit machen.

06.06.2014 Fabian Hoberg Powered by

Zuallererst sollte man das Auto innen reinigen. Das geht am einfachsten, wenn man Fußmatten oder Teppiche herausnimmt, gründlich ausklopft und erst anschließend absaugt. Danach sind Fußraum und Sitze an der Reihe, und zwar nicht nur auf den Flächen, sondern auch in den Ritzen – hier sammelt sich der meiste Staub und Dreck. Das gilt auch bei Ledersitzen. Diese werden mit Lederpflegemittel feucht abgewischt und anschließend trocken gerieben. Bei Stoffbezügen sollte man nur im Notfall Polsterreiniger oder Nasssauger verwenden, denn danach muss das Polster imprägniert werden. Diese Arbeit macht man am besten bei warmen Außentemperaturen, damit die feuchten Sitze bei geöffneten Fenstern oder Türen trocknen können.

Schalter, Instrumente und Lüftungsdüsen kann man mit einem weichen Bürstenaufsatz absaugen. Auch das Armaturenbrett freut sich über eine Streicheleinheit mit einem weichen Tuch. Nachdem der Staub aus dem Auto abgezogen ist, werden die Scheiben mit einem sauberen Lappen und Scheibenreiniger von innen geputzt. Das bringt neben frischem Duft auch einen freien Blick. Ist ein Innenraumluftfilter eingebaut, ist jetzt ein Wechsel sinnvoll.

Spezielle Kunststoffreiniger geben dem Interieur abschließend den nötigen Glanz und versiegeln die Oberfläche. Neue Produkte sollten an einer versteckten Stelle getestet werden. Denn vor allem Billigreiniger lassen die Oberfläche speckig glänzen. Erst nachdem das Auto von innen sauber ist, geht es außen ans Blech.

Reinigen

Bevor Wasser ans Auto kommt, ist der Gang mit dem Sauger rund ums Auto empfehlenswert. Vor allem in den Ritzen unter der Heckklappe oder der Motorhaube sammeln sich oft Blätter und Laub, die bei Feuchtigkeit wie ein Schwamm wirken. Mit dem Sauger werden auch die Ablauflöcher wieder frei.

Waschen

Viel Wasser hilft gegen viel Dreck. Eine gründliche Vorwäsche löst den festen Dreck. Die Hauptwäsche erledigt man anschließend per Hand, Dampfstrahler oder bequem mit einer Fahrt durch die Waschanlage. Das Auto wird von oben nach unten gereinigt, anschließend mit einem Fensterleder getrocknet. Eine richtige Motorwäsche kann man nur in den seltensten Fällen selbst durchführen. Denn Öl- und Kühlwasserreste aus dem Motorraum müssen fachgerecht entsorgt werden.

Polieren

Ist der Schmutz von der Karosserie, kommen oft Kratzer und Steinschläge zum Vorschein. Diese werden am besten mit einem Lackstift verschlossen, andernfalls droht Rost. Feine Kratzer im Klarlack lassen sich problemlos auspolieren. Größere Furchen und Steinschläge sind Fälle für den Lackierer. Ist der Lack ausgeblichen, verleiht ihm eine Politur neuen Glanz. Autowachs sorgt danach für den nötigen Lackschutz.

Felgen

Säurefreie Felgenreiniger und eine entsprechende Einwirkzeit lösen den festgebackenen Bremsstaub. Eine anschließende hitzebeständige Versiegelung erleichtert eine spätere Reinigung. Normales Wachs würde wegen der abstrahlenden Bremshitze zerfließen.

Pflegen

Neben dem Lack benötigen auch alle mechanischen Teile regelmäßig Pflege. Ein Spritzer Kriechöl oder Grafit macht Schlösser und Scharniere wieder geschmeidig. Dichtungen an Türen und Kofferraumdeckeln freuen sich über eine Massage mit Melkfett, Talkum oder einem speziellen Pflegemittel. Chromleisten erhalten durch eine Polierpaste ihren Glanz zurück.

Wechseln

Um Ostern ist es endgültig an der Zeit, von Winter- auf Sommerreifen zu wechseln. Dazu werden die Winterreifen vorher gereinigt und mit einem leicht erhöhten Luftdruck versehen. Liegt das Profil unter 1,6 Millimeter oder sind die Reifen zu alt, werden sie gleich entsorgt. Auch bei den Sommerreifen sollten Luftdruck und Profiltiefe geprüft werden. Angaben dazu stehen meist im Tankdeckel, auf einem Aufkleber an der A-Säule oder im Handbuch.

Kontrollieren

Die Kontrolle des Motoröls sollte zu den regelmäßigen Aufgaben nach dem Tanken zählen. Meist ist man zu bequem. Spätestens jetzt ist ein Check fällig. Daneben ist auch ein Tausch des Wischwassers angebracht. Ist der Behälter noch voll, empfiehlt sich absaugen und den Inhalt in einem anderen Behälter aufbewahren. Denn beim Mischen von Winter- und Sommermitteln können Klümpchen entstehen – und die Düsen verstopfen. Wenn nur noch ein Rest Wasser vorhanden ist, sollte er schnell verbraucht werden. Außerdem löst Sommerwischwasser Insektenschmutz leichter. Nicht vergessen: eine Kontrolle der Wischerblätter an Front- und Heckscheibe. Sind die Gummis eingerissen oder stumpf, hilft nur der Wechsel. Ansonsten kann der Metallbügel die Scheibe zerkratzen.

Entrümpeln

Wer noch seine halbe Winterausrüstung im Kofferraum hat, schleppt unnötigen Ballast mit. Eiskratzer, Folien für die Windschutzscheiben, Schneeketten, Decken oder Schneeschaufeln gehören jetzt in Garage oder Keller verstaut. Ist der Kofferraum leer, schadet ein Blick unter den Teppich in die Ersatzradmulde nicht. Die sollte trocken und das Ersatzrad korrekt aufgepumpt sein.

Autoputzen scheint einfach. Diese Fehler sollten Sie aber vermeiden:

Fürs Einseifen gibt es Autoschwämme, Lappen oder Handschuhe. Im Haushalt gebräuchliche Topfschwämme können dagegen mit ihrer groben Struktur die Lackoberfläche schnell zerkratzen.

Keine Waschboxbürsten nehmen. Die liegen häufig im Dreck, sodass Staub und Steinchen auf dem Lack wie Schleifkörper wirken können.

Wer am Wasser spart, riskiert Kratzer im Lack. Jeder der beiden Wascheimer sollte mindestens 15 Liter fassen.

Niemals mit dem Dampfstrahler aus nächster Nähe auf Reifen und Dichtungen zielen, denn der Strahl zerstört den Kunststoff.

Spiritus gehört nicht in den Waschwasserbehälter, denn er ist schnell brennbar und kann obendrein die Dichtungen angreifen.

Aggressive Reiniger zerstören die Schutzschichten von Lack und Felgen. Das falsche Mittel kann empfindliche Oberflächen angreifen.

Überschüssige Reiniger oder Polituren dürfen nicht auf dem Lack bleiben. Sie trocknen ein und hinterlassen Spuren.

Reifen-Wissen: Clever sparen mit dem richtigen Druck

Fast jeder Deutsche würde laut einer Studie von Fulda Reifen einen Umweg in Kauf nehmen, wenn der Spritpreis an einer anderen Tankstelle deutlich günstiger ist. 70 Prozent der Befragten würden fünf bis zehn Kilometer weit fahren, um günstig zu tanken, 16 Prozent nehmen sogar einen Umweg bis 15 Kilometer in Kauf. Vier Prozent gaben an, sogar bis zu 30 Kilometer zu fahren, wenn sie dadurch sparen könnten – da ist es schon fraglich, ob sich der Umweg überhaupt lohnt. Einen Umweg für günstigen Sprit zu fahren ist eine Möglichkeit, die Kosten zu senken. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten. Vor allem eine spritsparende Fahrweise mit frühem Hochschalten und die Vermeidung von Kurzstreckenfahrten sparen bares Geld.

Auch rollwiderstandoptimierte Reifen wie der Fulda SportControl, der hochmoderne Silica-Gummimischungen und eine Leichtbaukarkasse besitzt, können den Geldbeutel schonen. Denn der Rollwiderstand kann den Kraftstoffverbrauch bei Reifen bis zu 20 Prozent beeinflussen, und je niedriger der Rollwiderstand, desto geringer ist auch der Spritverbrauch. Aber auch der richtige Luftdruck hilft, die Spritkosten zu senken. Zu geringer Luftdruck steigert den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch. Schon 0,2 bar weniger als vorgeschrieben führen zu einem Prozent mehr Verbrauch.

Bei einem Minderdruck von 0,6 bar steigt der Spritverbrauch sogar um bis zu vier Prozent. Deswegen sollte der Luftdruck der Reifen regelmäßig, mindestens aber alle vier Wochen kontrolliert werden. In der Regel ist am Türholm bzw. an der Innenseite der Tankklappe ein Aufkleber mit dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck zu finden. Neben den Kraftstoffkosten hat der korrekte Luftdruck auch enorme Auswirkungen auf die Laufleistung der Reifen. Ist der Luftdruck zu hoch, nutzt sich der Reifen in der Laufflächenmitte stärker ab.

Ist der Luftdruck zu niedrig, läuft der Reifen praktisch auf den Schultern und verschleißt hier stärker. Beides führt zu einer deutlich verkürzten Lebensdauer. "0,2 bar weniger Luftdruck führen zu zehn Prozent geringerer Reifenlebensdauer, bei 0,6 bar zu wenig Luftdruck halbiert sich fast die Kilometerlaufleistung der Reifen", erklärt Rolf-Dieter Stohrer, Produktmanager Fulda Reifen. Wer also clever sparen möchte, sollte immer auf den korrekten Luftdruck seiner Reifen achten.

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