Im Mittelpunkt des Auto-Interieurs stehen - keine Frage - das Cockpit, das Lenkrad und die Mittelkonsole, manchmal auch der Schalthebel. Kurz: Alles, was der Fahrer direkt sieht und spürt. Was so simpel klingt, birgt für den Ingenieur und Innenraum-Designer schier grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten - wie ein genauer Blick auf die Weltpremieren des Autosalons Paris 2010 zeigt.
Kreative Innenraumgestaltung
Ein auffallendes Beispiel für ein futuristisches Auto-Interieur präsentiert Renault mit der Studie Dezir: Schon der Name steht dabei für Begierde; die Schreibweise mit "Z" stellt die Verbindung zu den Elektroautobaureihen Z.E. der Franzosen her. Und ein Blick in den Innenraum lässt einen denken: Haben wollen! Die beiden Sitze und die angenzenden Flächen sind miteinander verwoben - keine Kanten, keine Brüche. Die Trennung zwischen Pilot und Beifahrer signalisiert die Farbgebung, wie in der Fotoshow zu sehen ist.
Große Mühe im Interieur geben sich auch die Designer des Nissan Townpod. Wie der Name schon erahnen lässt, bieten die Japaner den Bewohnern von Mega-Cities der Zukunft hier einen fahrbaren iPhone. Ein mitdenkendes Auto, das drahtlos zu allen mitgeführten Elektronikgeräten eine Verbindung aufbaut. Und selbstredend verfügen die Bedienelemente über Touchscreens.
Innenraum wie im Kampfjet
Die vielleicht größte Überraschung des Autosalons Paris 2010 - der Jaguar C-X75 - besticht auch im Innenraum mit innovativen Lösungen. Um nur eine herauszugreifen: Weil die Sitze fixiert sind, passen sich Lenkrad, Bedienteile, Instrumente und Pedalerie der Sitzposition des Fahrers an.
Lamborghini präsentiert mit seiner Studie Sesto Elemento einen Innnenraum wie im Kampfjet der Zukunft. Und damit sind noch lange nicht alle Auto-Innenraum-Trends des Autosalons Paris genannt, wie unsere Fotoshow belegt.
Darüber hinaus sollten Sie die folgenden Beiträge nicht verpasst haben: die Paris-Highlights, alle Ökoautos, Exoten , Familienkutschen, SUVs und neuen Sportwagen sowie die aktuellen Studien auf dem Pariser Autosalon auf den neuesten Stand. Und wer gerne etwas in der Vergangenheit schwelgt, für den halten wir den Überblick über die Studien der vergangenen 20 Jahre bereit.
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