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Autovertrieb

EU zieht sich aus Regulierung zurück

Werkstatt Dekra Foto: Dekra 63 Bilder

Die EU-Wettbewerbshüter ziehen sich aus der Regulierung des Neuwagenverkaufs in Europa zurück. Beim Vertrieb von neuen Personenwagen und Nutzfahrzeugen gebe es inzwischen genug Konkurrenz, teilte die EU-Kommission am Montag (21.12.) in Brüssel mit.

21.12.2009

Die Verordnung der EU dazu läuft im Mai kommenden Jahres aus. Bei der Reparatur- und Wartung von Autos, wo es weniger Wettbewerb gebe, seien hingegen weiter Regeln nötig, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Sie sammelt nun bis zum 10. Februar kommenden Jahres Kommentare von Marktbeteiligten.


Bereiche Reparatur und Wartung werden weiter reguliert

Kroes sagte, normale Haushalte gäben vergleichsweise viel Geld für Autos aus. "Wir haben festgestellt, dass beim Kfz-Vertrieb starker Wettbewerb herrscht, so dass wir keinen Anlass haben, für diesen Bereich besondere Regeln anzuwenden. Dagegen hat unsere Analyse der Situation bei Reparatur- und Wartungsdienstleistungen ergeben, dass dieser Markt für Wettbewerbsprobleme anfälliger ist. Daher schlagen wir vor, für diesen Bereich besondere Regeln beizubehalten."
 
Die Kommission hatte vor sieben Jahren den europäischen Automarkt neu geregelt, um insbesondere mögliche Wettbewerbsprobleme zum Nachteil von Verbrauchern auszuschließen. Autohändlern war beispielsweise gestattet worden, mehrere Marken parallel anbieten.
Auch die Bindung der Händler an bestimmte Standorte wurde teilweise aufgehoben. Freie Werkstätten bekamen besseren Zugriff auf Ersatzteile.

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