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Leoni

Autozulieferer sieht Stabilisierung

Leoni Produktion Foto: Leoni 26 Bilder

Der Nürnberger Autozulieferer Leoni sieht nach dem dritten Quartal das Ende der Talfahrt erreicht und hofft auf neues Wachstum im nächsten Jahr.

10.11.2009

Für dieses Jahr rechnet der Hersteller von Kabeln und Bordnetzsystemen unverändert mit einem Umsatzrückgang auf 2,1 bis 2,2 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Dienstag (10.11.) bestätigte. 

Leoni ist in die Verlustzone abgerutscht

Im nächsten Jahr sollen dann die Erlöse wieder um rund zehn Prozent zulegen. Schon ab einem Umsatz von 2,1 Millionen Euro im Gesamtjahr könne im zweiten Halbjahr ein leicht positives bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreicht werden, hieß es. Im dritten Quartal drehte das EBIT nach zwei Verlustquartalen mit 5,5 Millionen Euro ins Plus (Vorjahr: 24 Millionen Euro). Analysten hatten im Schnitt erneut rote Zahlen befürchtet. Unterm Stich konnte Leoni ein Abrutschen in die Verlustzone nicht vermeiden.

Der Fehlbetrag wurde für den Zeitraum von Juli bis September auf 3,9 Millionen Euro beziffert, so dass nach neun Monaten ein Minus von 92 Millionen Euro aufgelaufen ist. Der Umsatz ging im dritten Vierteljahr von 735 Millionen auf 531 Millionen Euro zurück. Bis zum Jahresende erwartet das Unternehmen weitere rund 28 Millionen Euro Belastungen aus dem Konzernumbau.

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