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Autozulieferer auf Erfolgskurs

Bosch peilt Rekordumsatz an

Bosch Firmenlogo Foto: Bosch

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch peilt 2011 einen Rekordumsatz von mehr als 50 Milliarden Euro an. Alle drei Geschäftssegmente seien stark ins Jahr gestartet, begründete Bosch-Chef Franz Fehrenbach am Donnerstag in Stuttgart den positiven Ausblick.

14.04.2011

Die Erlöse lägen im ersten Quartal um 15 Prozent über dem Vorjahr. Die gute Entwicklung spiegele sich auch in der Beschäftigung wider. Bis zum Jahresende solle die Zahl der Mitarbeiter auf rund 300.000 weltweit steigen. Mehr als die Hälfte von 15.000 neuen Jobs sollen in Asien entstehen. In Deutschland will der Autozulieferer 900 neue Stellen schaffen.
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten die Stuttgarter einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden Euro. Im Krisenjahr 2009 war Bosch erstmal in der Nachkriegsgeschichte in die roten Zahlen gerutscht und verbuchte unterm Strich einen Verlust von 1,21 Milliarden Euro.

Bosch gestärkt aus der Krise

Vor Steuern erzielte der Autozulieferer 2010 ein Ergebnis von 3,5 (2009: minus 1,19) Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um 24 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro. "Wir haben unser Ziel erreicht, gestärkt aus der Krise hervorzugehen", bilanzierte der Manager.
 
Noch nicht abschätzbar seien die Folgen der Atomkatastrophe in Japan für den Konzern, sagte Fehrenbach. Die Produktionsverflechtungen in der Autoindustrie seien hoch. Er rechne aber damit, dass das Wachstum der Weltwirtschaft nur vorübergehend von den Ereignissen belastet werde, sagte er. Bosch beschäftigt in Japan an 36 Standorten rund 8.000 Mitarbeiter.
 

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