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Autozulieferer Bosch und Denso

Zusammenarbeit der Autozulieferer vorerst beendet

Bosch Firmenlogo Foto: Bosch

Der Stuttgarter Autozulieferer Bosch und der japanische Zulieferer Denso lösen wegen zu geringer Nachfrage ihr Gemeinschaftsunternehmen für Partikelfilter auf.

20.05.2009

Der stark rückläufige Automobilmarkt und daraus resultierende Überkapazitäten bei bestehenden Filterfertigungen hätten zu großer Zurückhaltung bei der Markteinführung der neuen Partikelfilter geführt, teilte Bosch am Mittwoch (20.5.) mit.

Das Gemeinschaftsunternehmen Advanced Diesel Particulate Filters Sp.zo.o soll daher bis Ende 2009 aufgelöst werden. Die Mitarbeiter sollen in die Mutterkonzerne zurückkehren. Die Produktionsstätte im polnischen Wroclaw wird Bosch angegliedert. Später soll eine erneute Zusammenarbeit geprüft werden.
 

Das Unternehmen besteht erst seit 2007

Das Gemeinschaftsunternehmen war 2007 gegründet worden, um leistungsstarke und kostengünstige Dieselpartikelfilter aus Keramik zu entwickeln und zu vermarkten.

Stellenstreichungen bei Bosch

Als Reaktion auf die Krise hat der Branchenprimus im Ausland schon 3.000 Mitarbeiter entlassen. Bosch-Chef Franz Fehrenbach hatte in der vergangenen Woche angekündigt, dass sich diese Zahl im weiteren Jahresverlauf noch "wesentlich erhöhen" wird.

Auch in Deutschland werde "unser Personalstand tendenziell sinken". Eine Größenordnung nannte er aber nicht. Für 93.000 Mitarbeiter weltweit hat der Konzern außerdem die Arbeitszeit verkürzt. Weltweit beschäftigte Bosch zum Jahresbeginn knapp 282.000 Menschen.

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