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AVD-Oldtimer-GP

Best of Show

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Am zweiten August-Wochenende wird der Nürburgring wieder zum Gravitationszentrum des historischen Motorsports – und Sie können mittendrin sein.

27.07.2007 Hans-Jörg Götzl Powered by

Es gibt Termine, die muss man sich nicht groß merken, die weiß man einfach: Weihnachten beispielsweise, der eigene Geburtstag, vielleicht sogar der Hochzeitstag. Oder eben der Oldtimer-GP, der traditionell am zweiten August-Wochenende im Kalender vermerkt ist.

Pflichttermin für Benzinfreunde

Wer auch nur ein paar Spuren hochoktaniges Benzin oder Castrol R im Blut besitzt, nimmt sich somit vom 10. bis 12. August 2007 nichts Anderes vor, pilgert in die Eifel – und wird sicherlich nicht enttäuscht werden: Der Oldtimer-Grand Prix ist schlicht die größte und aufregendste historische Rennveranstaltung auf dem Kontinent – seit nunmehr 34 Jahren.

Elf Rennserien kämpfen auf der 4,638 Kiometer langen Grand Prix-Piste um Ruhm, Ehre und Meisterschaftspunkte. Und weil jede Serie zwei Mal an den Start geht, summiert sich das zu 22 Rennläufen. Dazu kommen noch freie Trainingssitzungen und das jeweilige Zeittraining.

Wer möchte, kann sich somit von Freitagmorgen neun Uhr bis Sonntagabend 17.45 Uhr an genau 20 Stunden beinharter Aktion auf der Rennstrecke erfreuen. Denn dass man sich zwar im historischen Motorsport nicht unbedingt mutwillig gegenseitig die Autos kaputt fährt, andererseits aber auch kein Pardon gegeben wird, dürfte allgemein bekannt sein.

Harte Kämpfe um die Plätze auf der Ideallinie

„Wer nicht glaubt, dass im historischen Motorsport wirklich gerannt wird, sollte das hier sehen“, hatte Kommentator Johannes Hübner im vergangenen Jahr beim ersten Lauf des Revival Deutsche Rennsportmeisterschaft gejubelt, und tatsächlich gehört das Revival seit dem ersten Auftritt beim Oldtimer-GP vor zwei Jahren zu den Publikumsmagneten. Porsche 911 RSR und 935, BMW M1 und De Tomaso Pantera kämpfen hier Türklinke an Türklinke um jeden Zentimeter Ideallinie. Dazwischen zeigen Ford Escort oder BMW 2002 Gruppe 2, dass sie immer noch ziemlich bissig sein können.

Ein weiterer Höhepunkt auf der GP-Strecke ist der SuperSportsCup mit seiner elektrisierenden Klangmischung aus heulenden Zweiliter-Rennsportwagen und donnernden CanAm mit Neunliter-V8. Oder die Grand Prix Masters, die historische Formel 1 der Baujahre 1966 bis 1978. Oder die kleine, aber immer spektakuläre Formel Junior. Oder die historischen GP Renner bis 1960, in deren Feld es diesmal das 50-jährige Jubiläum von Fangios Sieg 1957 im Maserati 250 F zu feiern gilt.

Zu den Formelwagen kommen die Rennsportwagen bis 1940 sowie bis 1960/ 61. Und natürlich die Tourenwagen und GT, von denen viele neben ihrem Lauf auf der GP-Piste bereits am Freitag auf der Nordschleife zum Marathon unterwegs sind: Drei Stunden toben 100 Autos auf der schönsten und gefährlichsten Rennstrecke der Welt, der Wettergott zieht alle Register – das führt zu Szenen, für die man jeden Drehbuchschreiber wegen überbordender Fantasie feuern würde.

Mitfahren, mitfiebern, mitfeiern

Wir sind uns also einig: Da muss man hin. Und auch in diesem Jahr bietet Motor Klassik seinen Lesern die Möglichkeit, an der Leseraktion teilzunehmen und für einen Paketpreis von 250 Euro ein wunderbares Oldtimerwochenende zu erleben. Im Preis enthalten sind zwei Eintrittskarten für das gesamte Wochenende, ein Sonderparkplatz, die Teilnahme an den Corsos und die Samstagabend-Party. Bei mehr als 125 Anmeldungen entscheidet das Los. Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular finden Sie in der aktuellen Motor Klassik-Ausgabe (08/2007).

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