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AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2013

Le Mans-Sieger bei Motor Klassik

Foto: Michael Rassinger 34 Bilder

Bei Motor Klassik auf dem AvD Oldtimer Grand Prix sind Le Mans-Sieger der Jahre 1960 bis 2012 von Porsche, Audi, Sauber-Mercedes und Toyota zu sehen. Wir zeigen die Exponate als Appetitanreger in unserer Fotoshow.

09.08.2013 Dirk Johae, Michael Rassinger Powered by

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Seit 1923 kämpfen Fahrer und Fahrzeuge auf dem 13,629 km langen Rundkurs in Le Mans 24 Stunden lang. Die Autos müssen Höchstbelastungen ohne Pause überstehen, die Fahrer dürfen sich bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von bis zu 247 km/h keine Fehler erlauben.

Porsche mit 16 Le Mans-Gesamtsiegen

Als besonders erfolgreiche Marken gingen Porsche und aktuell Audi in Le Mans als Sieger hervor. Während Porsche werksseitig den Renneinsatz 1998 vorerst beendete, hängte sich Audi seit 2000 den Siegerkranz in beinahe jedem Jahr um. Im Motor Klassik-Zelt steht eine Auto-Ausstellung mit Exponaten aus den Jahren 1958 bis 2012. Wir stellen einige Highlights daraus vor.

Porsche 718 RS60 Spyder

Porsche ist seit 1951 beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans vertreten. In den fünfziger Jahren konzentrierte sich die Stuttgarter Marke auf Erfolge in den Klassen bis zwei Liter Hubraum. Mit einem Porsche 718 RS60 gewannen 1960 Edgar Barth und Wolfgang Seidel die Klasse für Sportwagen bis 1,6 Liter Hubraum. Insgesamt erzielten Porsche-Fahrzeuge bis heute über 100 Klassensiege beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt.

Porsche 936

1976 startete Porsche erstmals mit einem offenen Sport-Prototypen der Gruppe 6 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und war auf Anhieb erfolgreich. Jacky Ickx und Gijs van Lennep gewannen das Rennen. Im Jahr darauf wiederholten Ickx, Hurley Haywood und Jürgen Barth den Erfolg. Der 936, von dem insgesamt nur drei Werkswagen gebaut wurden, musste seine Qualitäten auch 1981 noch einmal beweisen: Jacky Ickx und Derek Bell erkämpften den Gesamtsieg gegen die französischen Rondeau-Ford. Dieser dritte Erfolg eines 936 war eine wichtige Weichenstellung für den erfolgreichen Gruppe C-Rennwagen 956 und später 962.

Porsche 956

Der Gruppe C-Rennwagen 956 sorgte 1982 für einen Einstand nach Maß: Porsche feierte beim 24-Stunden-Rennen mit den drei Werkswagen einen Dreifach-Sieg. Jacky Ickx und derek Bell wiederholten ihren Vorjahreserfolg vor Jochen Mass / Vern Schuppan sowie Hurley Haywood / Al Holbert und Jürgen Barth. Ab 1983 wurden die geschlossenen Rennwagen auch an Kundenteams verkauft. Sechs Jahre lang in Folge bis 1987 einschließlich belegten die Porsche 956/962 jeweils mindestens die ersten beiden Podiumsplätze in Le Mans, eine beispiellose Erfolgsserie.

Porsche 911 GT1/98

Mit dem 911 GT1/98 gelang Porsche der 16. und vorerst letzte Gesamtsieg bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Diese Rekordmarke steht bis heute. Vor 15  Jahren gewannen Laurent Aiello, Allan McNish und Stéphane Ortelli das Rennen vor ihren Teamkollegen Jörg Müller, Uwe Alzen und der unvergessene Bob Wollek. Wir zeigen hier das zweitplatzierte Auto (Startnummer 25), das lange das Rennen anführte. Kurz vor Schluss endeten die Siegeshoffnungen mit einem Dreher von Jörg Müller: Sein Teamkollege, der Routinier und treue Porsche-Pilot Bob Wollek, war untröstlich über den Verlust des größten Erfolgs in seiner Karriere. "Brilliant Bob" starb 2001 bei einem Unfall mit seinem Rennrad beim Training für das 12-Stunden-Rennen von Sebring (USA).

Mehr Autos und Informationen gibt es in unserer Fotostrecke.

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