Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2013

Tränen nach dem Gesamtsieg

Foto: Arturo Rivas 15 Bilder

Stimmungsvoll, spannend und emotional verlief das Einstunden-Rennen für die Rennsportwagen und GT der 50er und 60er-Jahre: Nach 26 Runden auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings überquerte der Ferrari 250 GT "Breadvan" von 1962 mit Max Werner und Gabriele Spangenberg als Erster die Ziellinie.

11.08.2013 Dirk Johae Powered by

Jaguar von Formel-1-Weltmeister Fangio

Zunächst dominierte Rennprofi Alex Buncombe im Jaguar C-Type (Baujahr 1952) das Rennen, welches wegen der Abendstimmung und dem erlesenen Starterfeld einer der Höhepunkte des AvD-Oldtimer-Grand-Prix ist. Buncombes C-Type, der vom Jaguar Heritage Racing Team eingesetzt wird, wurde 1952 an den ehemaligen Formel 1-Weltmeister Juan Manuel Fangio verkauft. Der C-Type mit der Chassisnumer 018 wurde aber nie von Fangio gefahren, sondern von ihm direkt weiterverkauft und in Argentinien eingesetzt.

"Breadvan" mit eindrucksvoller Aufholjagd

Im Einstunden-Rennen war Alan Buncombe, der neben seinem historischen Engagement in einem aktuellen Nissan GT-Rennen bestreitet, zunächst der schnellste Fahrer. Der von der ersten Position aus gestartete Ferrari "Breadvan" mit Gaby Spangenberg rutschte zunächst auf den vierten Platz ab. Doch Max Werner startete nach dem Fahrerwechsel eine Aufholjagd und überholte den bronzefarbenen Jaguar in der 23. Runde. Werner fuhr in den nächsten Runden einen Vorsprung von 7,2 Sekunden heraus. So gewann der Ferrari, den Graf Giovanni Volpi di Misurata für sein Rennteam Scuderia Serenissima aus Venedig bauen ließ.

Überschwängliche Freude

Nach der Zieldurchfahrt wurde der Erfolg von Spangenberg und Werner überschwänglich und mit Tränen der Rührung bei den Teammitgliedern gefeiert. Rennorganisator Hubertus Graf Dönhoff fand bei der Siegerehrung deutliche Worte. "Jedes andere Ergebnis wäre auch merkwürdig gewesen". Der Initiator des Oldtimer-Grand-Prix begründete: "Ein Jaguar C-Type wurde 1952 oder 1953 gebaut und es hat nie einen C-Type gegeben, der so schnell war wie dieser."

Aston Martin als bester GT

Auf dem dritten Platz landete der Lotus Eleven Le Mans (Baujahr 1957), ein ehemaliges Werksauto, gefahren von den Engländern Philip Walker und Miles Griffith. Bestes GT-Fahrzeug war der Aston Martin DB4 GT (Baujahr 1960) von Wolfgang Friedrichs und Jürgen Zerha vor dem Ferrari 250 GT SWB Berlinetta (Baujahr 1960).

Breadvan schied im Sprintrennen aus

Vor dem Kurzstreckenrennen mit den Rennsportwagen und GT der 50er und 60er-Jahre demonstrierten die Fahrerinnen und Fahrer den Le Mans-Start. Beim anschließenden Rennen behauptete sich der Ferrari 250 GT "Breadvan" mit Max Werner zunächst erneut gegen den Jaguar C-Type mit Alex Buncombe am Steuer. Aber der Düsseldorfer stellte den Ferrari wegen stark nachlassender Bremsen sicherheitshalber nach zehn von 14 Runden an der Box ab. Buncombe gewann souverän mit fast 30 Sekunden vor dem Lotus Eleven Le Mans von Philip Walker und dem Lola Mk1-Climax von Jürg Tobler.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Autokredit berechnen
Anzeige