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AvtoVAZ

Russisches Kartellamt genehmigt Renault-Einstieg

Foto: Avtovaz

Der französische Automobilkonzern Renault darf eine Sperrminorität am größten russischen Autohersteller AvtoVAZ (Lada) übernehmen.

27.02.2008

Das habe das russische Kartellamt entschieden, wie dessen Chef Igor Artemjew am Mittwoch (27.2.) in Moskau bekannt gab. Der Kaufvertrag solle am Freitag in Moskau unterzeichnet werden, wie die staatliche Holding Rostechnologii, der AvtoVAZ-Dachkonzern, mitteilte. 

Nach Medienberichten zahlt Renault für 25 Prozent etwa 1,3 Milliarden Dollar (866 Millionen Euro). AvtoVAZ will mit französischer Hilfe seine derzeit noch völlig veraltete Produktion auf Weltniveau bringen.

Die Aktien werden von den größten AvtoVAZ-Aktionären verkauft, dem staatlichen Rüstungsexporteur Rosoboronexport und dem Investmenthaus Troika Dialog. 2007 hatte AvtoVAZ nach eigenen Angaben 771.000 Fahrzeuge verkauft, 30.000 Stück mehr als 2006. Allerdings verlieren russische Produzenten immer mehr Marktanteile an die ausländische Konkurrenz. Nach Einschätzung von Experten wird Russland im Jahr 2010 Deutschland als Europas größter Automarkt ablösen.

Dank der Kooperation mit Renault will AvtoVAZ die Jahresleistung auf über eine Million Wagen steigern. Renault hat bereits in Moskau den Betrieb Avtoframos, in dem jährlich 80.000 Fahrzeuge der Marke Logan gebaut werden. Ab 2009 wollen die Franzosen den Ausstoß auf 160.000 Fahrzeuge verdoppeln.

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