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BaFin prüft Schaeffler

Foto: Schaeffler

In der Übernahmeschlacht um den Autozulieferer Continental prüft die Bankenaufsicht (BaFin), ob die Schaeffler-Gruppe gegen Meldepflichten verstoßen hat. "Es liegt nicht auf der Hand, ob das geschehen ist oder nicht", betonte eine Sprecherin am Mittwoch (16.7.) in Bonn.

16.07.2008

Denn es gebe durchaus die  Möglichkeit, "durch Optionen oder ähnliches" Meldepflichten zu umgehen. Die BaFin werde nun bei Schaeffler und den beteiligten Banken Auskünfte einholen und den Fall prüfen. Dies könne mehrere Wochen dauern. Sollte sich herausstellen, dass ein Verstoß gegen Meldepflichten vorliegt, drohe Schaeffler ein Bußgeld bis zu 200.000 Euro.

Die Schaeffler-Gruppe hatte bei der geplanten Übernahme von Continental Swaps genutzt, die rund 28 Prozent aller Conti-Aktien umfassten. Nach Ansicht von Schaeffler waren die Swap-Geschäfte nicht meldepflichtig, so dass sie nicht veröffentlicht werden mussten. Die BaFin-Sprecherin sagte, während der Prüfung würden weder die Swap-Geschäfte noch das Übernahmeverfahren ruhen.

Abgesehen von der Untersuchung zum Thema Meldepflichten wird die BaFin nach Angaben der Sprecherin "ganz normal als Aufsichtsbehörde tätig". Die Schaeffler-Gruppe als Bieter müsse innerhalb von vier Wochen ihre Unterlagen einreichen, damit die BaFin die Übernahmepläne prüfen kann.

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