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Bahrain-Test

Großer Auftritt von BMW

Foto: Daniel Reinhard

BMW nutzte den zweiten Testtag in der Sakhir-Wüste zu einer Demonstration der Stärke. Nick Heidfeld absolvierte mit Erfolg eine Grand Prix-Simulation und fuhr klar die schnellste Runde.

23.02.2007 Powered by

Es war der BMW-Tag in Bahrain. Niemand war am Freitag (23.2.) schneller, niemand war zuverlässiger als die Weißblauen. Nick Heidfeld und Robert Kubica simulierten ein GP-Wochenende, inklusive Qualifying, Wartezeit vor dem Start und Rennen mit Boxenstopps.

Die Quali-Runde absolvierte Nick Heidfeld in 1:30,4 69 min, das war klar die schnellste Runde des Tages. Robert Kubica hing als Tagesfünfter in 1:32,220 Minuten etwas hinterher. Der Pole musste sich an seinem ersten Tag in Bahrain erst eingewöhnen.

Heidfeld war nicht nur in seiner Qualifkationsrunde schnell, auch während seiner Rennsimulation führte der Rheydter die Zeitenliste an. Lediglich Felipe Massa (Ferrari) und Fernando Alonso (McLaren-Mercedes) kamen zur Mittagszeit bis auf eine Zehntelsekunde an die BMW-Zeiten heran.

Kubica  mit verpatztem Boxenstopp

Sowohl Heidfeld als auch Kubica schafften die GP-Distanz ohne Probleme. Unplanmäßig verlief lediglich Kubicas zweiter Boxenstopp wegen einer klemmenden Radmutter. Aber auch ohne das Missgeschick wäre er hinter seinem deutschen Teamkollegen gelandet. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so reibungslos geht", sagte Heidfeld.

Mit 35 Grad Asphalttemperatur am Mittag war es wärmer als am Vortag. Die schnellsten Runden wurden am kühleren Morgen gefahren. Fernando Alonso war im McLaren-Mercedes zweitschnellster Mann des Tages vor Honda-Fahrer Jenson Button und Teamkollege Lewis Hamilton. Die Ferrari landeten - zwischenzeitlich gebremst von Elektronik-Problemen - auf den Rängen sechs (Räikkönen) und acht (Massa).

Schlusslicht Ralf Schumacher

Renault agierte mit den Rängen sieben (Piquet) und zehn (Kovalainen) erneut unaufällig. Schwach zeigten sich wie am Vortag die Red Bull-Renault und die Toyota. Ralf Schumacher war als 16. mit vier Sekunden Rückstand der Langsamste des Tages. Weil sich alle Feuerlöscher selbst entleert hatten, kam der Deutsche nicht mehr zum Fahren.

Bahrain-Tests, Tag 2. Alle Bestzeiten:

1. Nick Heidfeld, BMW: 1:30,469 min.
2. Fernando Alonso, McLaren-Mercedes: 1:31,225 min.
3. Jenson Button, Honda: 1:331,807 min.
4. Lewis Hamilton, McLaren-Mercedes: 1:31,934 min.
5. Robert Kubica, BMW: 1:32,220 min.
6. Kimi Räikkönen, Ferrari: 1:32,240 min.
7. Nelsinho Piquet, Renault: 1:32,539 min.
8. Felipe Massa, Ferrari: 1:32,594 min.
9. Rubens Barrichello, Honda: 1:32,614 min.
10. Heikki Kovalainen, Renault: 1:32,973 min.
11. Mark Webber, Red Bull-Renault: 1:33,139 min.
12. Jarno Trulli, Toyota: 1:33,155 min.
13. Anthony Davidson, Super Aguri-Honda: 1:33,246 min.
14. David Coulthard, Red Bull-Renault: 1:33,930 min.
15. Vitantonio Liuzzi, Toro Rosso-Ferrari: 1:34,187 min.
16. Ralf Schumacher, Toyota: 1:34,464 min.

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