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BASt-Erhebung

Zahl der Idiotentests gestiegen

Führerschein-Prüfung Foto: dpa

Die Anzahl der sogenannten Idiotentests für Autofahrer ist zum ersten Mal seit Jahren wieder gestiegen. 2009 gab es rund drei Prozent mehr Medizinisch-Psychologische Untersuchungen (MPU) als im Vorjahr, teilte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) am Donnerstag (4.11.) in Bergisch-Gladbach mit.

05.11.2010

Auffällig sei, dass wiederholte Verkehrsverstöße wie Raserei, das Überfahren roter Ampeln oder riskantes Überholen immer öfter Anlass für eine MPU sind.

Alkohol bleibt Grund Nummer eins

Auch der Gebrauch von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr sei häufiger als früher Grund für eine Begutachtung gewesen. Auf Platz eins der Untersuchungsgründe liege mit 54 Prozent aber nach wie vor Trunkenheit am Steuer. Allerdings seien die Zahlen hier rückläufig.
 
Auf Grundlage des MPU-Gutachtens entscheidet die Straßenverkehrsbehörde, ob ein Betroffener seinen Führerschein zurückbekommt. Sie kann auch eine Nachschulung anordnen.

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