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Batterietechnik BMW und Toyota

Gemeinsame Grundlagenforschung

Lithium-Ionen-Batterie Foto: Hersteller

BMW und Toyota wollen bei der Grundlagenforschung für Batterietechnik künftig eng zusammenarbeiten. Im Vordergrund stehe dabei die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie der nächsten Generation.

01.12.2011 dpa

BMW liefert künftig Dieselmotoren an Toyota. Zudem wollen die Bayern mit dem japanischen Autoriesen künftig bei der Grundlagenforschung zusammenarbeiten. Die Autowelt ist um eine wichtige Allianz reicher, der Trend zu Kooperation zwischen den Herstellern verstärkt sich.

BMW und Toyota haben eine umfassende technische Zusammenarbeit beschlossen. So wird die Münchner Nobelmarke etwa Dieselmotoren an den japanischen Autoriesen liefern, wie beide Unternehmen am Donnerstag (1.12.) am Rande des Autosalons in Tokio mitteilten. Zudem wollen die beiden Konzerne künftig bei der Grundlagenforschung für Batterietechnik kooperieren, vor allem bei der Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technologie.

Kooperation zunächst bei umweltfreundlichen Technologien

"Mit diesem Schritt bündeln wir unsere Kräfte, um die Entwicklung von Umwelttechnologien und unsere Innovationsführerschaft im jeweiligen Segment voranzutreiben", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer laut einer Mitteilung. Beide Firmen wollen weitere Projekte prüfen.

"Um die Entwicklung der Automobilindustrie und der Gesellschaft voranzutreiben, werden beide Unternehmen ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrung - zunächst bei umweltfreundlichen Technologien - in die Kooperation einbringen, um immer bessere Fahrzeuge zu bauen", sagte Toyota-Chef Akio Toyoda.

Toyota gilt etwa bei Hybrid-Antrieben als führend. Die Batterien sind sowohl für die Kopplung von Verbrennungs- und E-Motoren wichtig, aber auch für reine Elektrofahrzeuge wohl das entscheidende Bauteil.

BMW wird 1,6- und 2,0-Liter-Dieselmotoren liefern

BMW wird zudem Toyota sowohl 1,6 als auch 2,0 Liter Dieselmotoren liefern. Der japanische Branchenriese will die sparsamen Aggregate vor allem nutzen, um die eigene Palette verbrauchsarmer Fahrzeuge zu erweitern. Über Stückzahlen und die finanziellen Rahmendaten machten die Firmen keine Angaben. Über die technische Zusammenarbeit hinaus ist keine gegenseitige Kapitalbeteiligung geplant. Auch bei anderen Kooperationen setzen die Münchner auf ihre Eigenständigkeit.

BMW hat den Verkauf von Motoren an andere Hersteller bereits vor längerem zum Bestandteil der Unternehmensstrategie gemacht, die Japaner sind dabei aber das erste Schwergewicht. Vergleichbare Allianzen gibt es in der Autoindustrie bereits seit längerem, allerdings rücken die Konzerne in den vergangenen Jahren auch bei Schlüsseltechnologien wie Motoren enger zusammen.

Für die Münchner ist es die erste Kooperation mit einem japanischen Hersteller. BMW arbeitet bereits bei Hybridantrieben mit dem Motorenpartner PSA Peugeot Citroën zusammen. Die Projekte laufen aber erst an. Gerade für einen im Vergleich etwa mit Volkswagen eher kleinem Autobauer wie BMW werden solche Vorhaben zunehmend wichtiger.

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