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BBS

Nach Belgien verkauft

Foto: BBS

Der Felgenhersteller BBS ist an ein belgisches Unternehmen verkauft worden und steht vor einem Stellenabbau. Die Punch International werde die BBS-Standorte in Schiltach und Herbolzheim (Baden-Württemberg) fortführen, jedoch nicht alle Mitarbeiter übernehmen, teilte Insolvenzverwalter Jobst Wellensiek am Freitag (29.6.) mit.

29.06.2007

Wie viele Mitarbeiter ihren Job verlieren werden, sagte er nicht. "Insoweit müssen noch Einzelheiten mit dem Betriebsrat und der IG Metall ausverhandelt werden." Bisher arbeiten für die BBS Kraftfahrzeugtechnik AG in Deutschland rund 830 Menschen, davon 580 am Hauptsitz in Schiltach.

Zerschlagung vermieden

Bei Betriebsversammlungen wurde die Belegschaft am Freitag über die Entwicklung informiert. Wellensiek sprach von einem "großen Erfolg, da die Zerschlagung wirtschaftlicher Werte vermieden, ein namhaftes Unternehmen erhalten und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gerettet wurden".

Punch International ist vor allem in der Metallverarbeitung und als Automobilzulieferer tätig, wie Wellensiek erläuterte. Der Jahresumsatz liege bei rund 500 Millionen Euro. Die Gläubiger von BBS hätten dem Verkauf bereits zugestimmt. Von dem Handel werde die italienische Tochter, BBS Riva S.p.A, nicht erfasst, die BBS-Tochtergesellschaft in den USA sei jedoch mitveräußert worden. Über eine Beteiligung des Schiltacher Unternehmens in China werde noch verhandelt, teilte Wellensiek mit.

BBS hatte Anfang Februar dieses Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 163 Millionen Euro.

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