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BBS produziert trotz Insolvenz erstmal weiter

Foto: BBS

Die Produktion beim Felgenhersteller BBS in Schiltach, der am Dienstag den Antrag auf Insolvenz bekannt gegeben hatte, geht weiter. Dies bestätigte ein Sprecher der IG Metall am Mittwoch (7.2.).

07.02.2007 Powered by

Das Unternehmen selbst, das sowohl das Formel-1-Team von Ferrari mit Sportfelgen ausrüstet, wie Erstausrüster mehrerer Automobilfirmen ist, hüllte sich am Mittwoch (7.2) in Schweigen.

Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit hatte BBS am Dienstag den Widerstand einer Bank für die angestrebte Rettungslösung angegeben. BBS gilt als Technologierführer für Leichtmetallräder. Das Amtsgericht Rottweil, so war zu erfahren, dürfte noch am Mittwoch einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen.

Der Sprecher der IG Metall sagte, man sehe für BBS gute Chancen für ein Weiterbestehen. Aufträge seien genügend vorhanden. Auch gebe es für die Leichtmetallräder einen guten Markt. Die Löhne für den Monat Januar seien voll bezahlt worden.

Das Unternehmen produziert mit 650 Mitarbeitern in Schiltach und mit über 100 Mitarbeitern Herbolzheim (Kreis Emmendingen) Räder. Weltweit arbeiten im BBS-Konzern etwa 1.200 Personen. Für das Jahr 2006 hatte BBS einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro angepeilt. Wegen hoher Aluminiumpreise hatte BBS im ersten Halbjahr 2006 einen Fehlbetrag von 3,8 Millionen Euro ausgewiesen.

BBS hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Großkunden des Unternehmens bereit gewesen seien die erforderliche Liquidität durch größere Vorfälligkeitszahlungen zu stellen. Die Umsetzung dieses Rettungskonzepts sei aber am Widerstand einer Bank gescheitert.

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