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Beckenbauer

Rechtswidrige Amtshilfe

Foto: dpa

Der Chef des WM-Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, soll nach einem Verkehrsdelikt im vergangenen Jahr rechtswidrig Hilfe von Amtspersonen bekommen haben.

15.02.2006

Einen entsprechenden Bericht des "Münchner Merkur" bestätigte am Dienstagabend (14.2.) ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern. Laut der Boulevardzeitung "tz" geschah die unerlaubte Amtshilfe ohne Wissen des Fußball-Idols.

Nach Informationen des "Münchner Merkur" hatte ein Kriminaloberkommissar den Tempo-Verstoß Beckenbauers in einem Schreiben an das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) wahrheitswidrig als einen Sondereinsatz der Polizei ausgegeben. Dies habe auch Christopher Habl, Sprecher des KVR, der Zeitung bestätigt. Daraufhin stellte ein KVR-Mitarbeiter laut "Münchner Merkur" das Verfahren ein.

Beckenbauer soll dem Bericht zu Folge im Juni 2005 in München eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h um mehr als 40 km/h überschritten haben. Wie der Sprecher des Präsidiums Oberbayern sagte, habe der Beamte, ein Kommissar einer Spurensicherungseinheit, eine Urkundenfälschung begangen, die die Einstellung des Verfahrens bewirken sollte. Dieses sei jedoch seines Wissens nach nicht eingestellt, sondern zu Ende geführt worden. Der Polizist habe bereits einen Strafbefehl erhalten, am kommenden Montag müsse er sich vor dem Verwaltungsgericht in München einem Disziplinarverfahren stellen.

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