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Behr

Wachsen im Ausland

Der Automobilzulieferer Behr erwartet von den Pkw-Märkten in Westeuropa und den USA in diesem Jahr keine Impulse. Wachstum werde es vor allem in China, Indien, Brasilien und Osteuropa geben, sagte Behr-Chef Markus Flik am Dienstag (22.3.) in Stuttgart.

22.03.2005

In der Nutzfahrzeugsparte, in dem der Spezialist für Klimaanlagen und Motorkühlung nach eigenen Angaben Weltmarktführer ist, werde allerdings wieder ein starkes Jahr wie 2004 erwartet. Flik rechnet deshalb 2005 mit einem Umsatz und Ergebnis auf Vorjahreshöhe.

2004 steigerte das Stuttgarter Familienunternehmen den Umsatz um 1,5 Prozent auf 3,05 Milliarden Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kletterte kräftig um 26,2 Prozent auf 95 Millionen Euro. Dazu hätten vor allem das Kostensenkungsprogramm, aber auch die Behr-Gesellschaften in Tschechien, Indien und China sowie das Gemeinschaftsunternehmen mit dem Beleuchtungsspezialisten Hella beigetragen.

Wachstum in China, Indien, Brasilien und Osteuropa

In China wurden im vergangenen Jahr drei Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Auch zwei neue Joint Venture in Japan bekamen erste Aufträge. In den USA übernahm Behr ein Zubehör-Werk von Chrysler. Die Zahl der Mitarbeiter beim Automobilzulieferer stieg im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent auf 16.986. Zuwachs gab es vor allem in den USA und Asien.

Flik betonte, das Abkommen mit den Gewerkschaften zur Arbeitsplatzsicherung vom vergangenen Oktober habe erste Früchte getragen. Dadurch hätten zwei Großaufträge nach Deutschland gebracht werden können. "Dies hat gezeigt, das eine Senkung der Arbeitskosten Beschäftigung schafft", sagte der Chef der Behr GmbH & Co. KG. Die über 5.000 deutschen Arbeitsplätze sind bis Mitte 2008 gesichert, im Gegenzug wurde eine Senkung der Lohnstückkosten vereinbart. Flik wies auf zahlreiche Produktinnovationen hin, die zuerst in den deutschen
Werken gefertigt würden. In der Technologieführerschaft liege die Zukunft für den Standort Deutschland.

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