Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Bella Italia

Schöne neue Alfa-Modelle

Foto: Nextline 5 Bilder

Alfa Romeo will ab diesem Jahr das größte Modellfeuerwerk in der Geschichte der Marke abbrennen. Auf dem Genfer Salon im März steht der erste Kracher: der 157. Es folgen GTV- und Spider-Nachfolger sowie ein SUV.

04.01.2005

Gegenüber dem 156 wächst der Radstand des 157 um zehn Zentimeter auf 2,70 Meter und damit exakt auf das Maß des größeren Alfa 166, der 2006 mangels Rentabilität eingestellt und ersatzlos gestrichen werden soll.

Die gewachsenen Dimensionen im 157 bekommen vor allem die Fondpassagiere zu spüren, die sich über Knieraum wie in der ersten Reihe der Mailänder Scala freuen dürfen. Sie können auch leichter einsteigen: Der 156-Gag, die hinteren Griffe unsichtbar in der C-Säule unterzubringen und damit die Anmutung eines Coupés zu erreichen, fällt beim 157 besserer Ergonomie und Crashsicherheit zum Opfer.

Der Beau aus Mailand trägt ein raffiniertes Gesicht mit sechs einzelnen Scheinwerfern. Zwischen den sexy Eyes ist der V-Ausschnitt des typischen Alfa-Grills zehn Zentimeter weiter heruntergezogen als bisher. Mit seinem dominanteren Scudetto folgt der Neue dem Trend, den Audi und Golf GTI vorgemacht haben: mehr Respekt, mehr Überholprestige. Nach hinten verläuft die bullige Karosserie keilförmiger als bisher. Das Thema Sechsaugengesicht wird am Heck wieder aufgenommen: Die ebenfalls sechs Lichtquellen sind unter einem gemeinsamen Deckglas wie edle Rubine von feinen Chromringen eingefasst.

Premium sind nicht nur die Karosseriedetails, Premium ist auch die Plattform des neuen 157 – zumindest heißt sie so. Ursprünglich hätte auch ein Saab darauf entstehen sollen, doch General Motors stieg aus dem teuren Projekt vorzeitig aus.

Allrad-Option für mehr Traktion

Vorn und hinten mit je doppelten Dreiecksquerlenkern gerüstet, entspricht das 157- Fahrwerk klassischer Rennwagen-Tradition. Doch es bietet eine Novität, von der Nuvolari und Fangio nur träumen konnten: permanenten Allradantrieb.

Im Alfa Crosswagon Q4 bereits seit kurzem erprobt, arbeitet das System mit einem selbstsperrenden mittleren Torsen-C-Differenzial der jüngsten Generation – angeblich das modernste der Welt. Durch Torsen-C landen beim starken Beschleunigen bis zu 80 Prozent der Kraft an den Hinterrädern – eine Fahrspaß-Auslegung erster Güte.

Der Allradantrieb bleibt allerdings den drehmomentstarken Triebwerken vorbehalten – im 1,9 Liter-16 V-Diesel mit 150 PS und dem auf 190 PS erstarkten 2.4-Liter-JTD wird es ihn als Option geben. Serie ist er im neuen, bärenstarken 3,2 Liter-V6-Benziner mit 280 PS und Dirketeinspritzung, der von FGP (Fiat GM Powertrain) stammt. Alle vier Räder treibt auch der in Zusammenarbeit mit dem Dieselexperten VM optimierte 3,0 Liter-V6-Diesel (250 PS) an.

Während die Motorblöcke der V6-Motoren auch in Modellen wie dem Opel Vectra verbaut werden, soll die Alfa-Eigenständigkeit durch einen anderen Zylinderkopf und Feinschliff gewahrt bleiben. Nur mit Frontantrieb gibt es die neuen Reihenvierzylinder von FGP mit 1,9 und 2,2 Liter Hubraum.

Verkürzte 157-Plattform für GTV- und Spider-Nachfolger

Das stärkere Triebwerk, dank Direkteinspritzung 185 PS kräftig und mit Selespeed-Schaltung gekoppelt, ist die Basismotorisierung des neuen GTV – der Rakete im Alfa-Modellfeuerwerk. Er debütiert zusammen mit einem weiteren Heuler auf der IAA 2005 – dem 157 Sportwagon. Technisch bis zur A-Säule identisch, soll der 2+2-Sitzer später mit seinem Turbo-V6 bis zu 400 PS leisten und so der erste 300 km/h schnelle Serien-Alfa werden.

Diese Power-Motorisierung bleibt dem zweisitzigen Spider mit elektrischem Stoffdach vorenthalten, dessen Radstand wie beim GTV auf 2,50 Meter gekürzt ist. Vorgestellt wird der keilförmige BMW Z4-Konkurrent zum Genfer Salon 2006.

Dem BMW X3 Beine machen soll dagegen der kleine Alfa-SUV, der definitiv entschieden ist und der Ende 2006 präsentiert wird. Optisch entspricht er weitgehend dem als Studie präsentierten Kamal. Technisch basiert er auf der Plattform des 147-Nachfolgers, der 2007 debütiert.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden