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Benzin

Preise steigen weiter

Foto: dpa

Der Mineralölkonzern BP rechnet zunächst mit weiter steigenden Benzinpreisen, erwartet mittelfristig aber eine Entspannung auf dem Markt.

26.04.2004

Wilhelm Bonse-Geuking, Chef der BP in Deutschland sagte dem "Tagesspiegel" mit Blick auf den gegenwärtigen Kursrückgang des Euro: "Wenn der Euro sinkt und dadurch die Einstandspreise für unsere Produkte teurer werden, würde das zu Preiserhöhungen an den Tankstellen führen."

Die hohen Rohölpreise und der sinkende Euro belasten das Tankstellengeschäft von BP mit der Hauptmarke Aral, sagte Bonse-Geuking: "Wir haben im ersten Quartal kein gutes Geschäft gemacht. Wir sind mit unseren Ergebnissen deutlich unter Plan." Er rechnet jedoch mittelfristig mit einer Entspannung auf dem Ölmarkt. Durch die Erschließung neuer Fördergebiete werde der Preis je Barrel Öl (159 Liter) innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre von heute mehr als 30 Dollar auf 20 bis 25 Dollar fallen.

Die Benzinpreise hatten in der vergangenen Woche fast ihren Rekordstand aus der Zeit vor dem Irak-Krieg erreicht. Nach Einschätzung des Hamburger Informationsdienstes EID kostete der Liter Superbenzin kurzfristig 1,16 Euro. Marktführer Aral sah den Preis um einen Cent je Liter darunter.

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