Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer gut 1,14 Euro bezahlen.
Unterdessen legten die amerikanischen Öl-, Erdgas-, Benzin- und Heizölpreise wieder kräftig zu. Rohöl zur Auslieferung im Oktober stieg im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex um 1,70 Prozent auf 68,34 Dollar je Barrel. Erdgas verteuerte sich um 5,48 Prozent, Heizöl um 1,40 Prozent und Benzin um 2,11 Prozent.
Am Montag hatte die Furcht vor Produktionsausfällen wegen des Wirbelsturms «Katrina» den Ölpreis auf ein Rekordhoch von 70,80 Dollar getrieben. Dann hatten die Preise etwas nachgegeben. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) stieg am Montag erstmals über die Marke von 60 Dollar für ein Barrel.
Hurrikan «Katrina» war am Montag über den Golf von Mexiko an der Südost-Küste der USA hinweggefegt. Hier werden mehr als 25 Prozent vom amerikanischen Öl und Erdgas gefördert. In der Region gibt es Tausende von Bohrinseln und mehr als 50.000 Kilometer Pipelines. Durch den Sturm und die Evakuierung der Produktionsanlagen fielen nach Darstellung des amerikanischen staatlichen Minerals Service 92 Prozent der Ölproduktion und 83 Prozent der Erdgasproduktion aus. Der Ausmaß der Schäden an den Bohrinseln, Ölplattformen und Raffinerien im Einzugsgebiet des Wirbelsturms ist noch nicht bekannt.
Benzinpreise auf Rekordstand
Die nervösen Ölmärkte haben die Benzinpreise in Deutschland auf neue Rekordstände getrieben. So kostet Superbenzin im bundesweiten Durchschnitt an Markentankstellen erstmals mehr als 1,32 Euro je Liter, teilten Sprecher der Mineralölwirtschaft am Dienstag (30.8.) in Hamburg mit.
Autor: dpa




