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Bertone vor dem Aus

Designstudio ist pleite

Lancia Stratos HF Zero, 1970 Foto: Tom Wood ©2011 Courtesy of RM Auctions 45 Bilder

Der italienische Karosserieschneider Bertone steckt erneut in finanziellen Schwierigkeiten, doch diesmal droht Bertone das endgültige Aus.

19.03.2014 Uli Baumann Powered by

Wie ein Sprecher des Unternehmens jetzt gegenüber britischen Medien bestätigte, sei Bertone zahlungsunfähig und man habe Insolvenz angemeldet. Die Zukunft des Traditionsunternehmens soll sich bis Ende April entscheiden. Entweder es findet sich bis dahin ein Käufer, oder die Firma werde endgültig die Tore schließen müssen. Der größte Teil der Belegschaft wurde bereits Anfang Februar nach Hause geschickt.

Es soll bis zu 8 Interessenten für Bertone geben

Das endgültige Aus würde auf eine sich bereits lange hinziehende Durststrecke folgen. Als Auftragsfertiger von Klein- und Sonderserien für die Autoindustrie ist Bertone schon lange aus dem Geschäft. Letzter Großauftrag für Bertone war die Auftragsfertigung des Opel Astra Cabrios bis zum Jahr 2005. Der letzte Femdauftrag betraf 2008 die Produktion einer auf 2.000 Fahrzeuge limitierte Sonderserie des Mini John Cooper Works Grand Prix.

Bereits 2008 musste Bertone schon einmal Insolvenz anmelden. Aus dem damaligen Konkurs ging Bertone nur noch als Designstudio hervor. Um Schulden an Gläubiger zurückzuzahlen, wurden auf der Villa D'Este 2011 sechs Prototypen aus dem Bertone Museum versteigert.

Aktuell sollen acht Interessenten, einer aus der Türkei und sieben aus Italien, an der Übernahme von Bertone interessiert sein. Zuletzt hatte Bertone auf dem Genfer Autosalon 2013 mit dem auf Kundenwunsch entstandenen Einzelstück Aston Martin Shooting Brake für Aufsehen gesorgt.


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