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Autokrise trifft Zulieferer

Foto: Bertrandt

Die schwere Absatzkrise auf den Automärkten trifft auch den Zulieferer Bertrandt. Der Entwicklungsdienstleister spüre die Auswirkungen der Produktionskürzungen und Projektverschiebungen bei seinen Kunden, teilte Vorstandschef Dietmar Bichler am Montag (16.2) in Ehningen (Kreis Böblingen) mit.

16.02.2009

Für einen Standort des Unternehmens in Frankreich wurde nach Angaben einer Sprecherin bereits Kurzarbeit angemeldet. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, wollte sie nicht sagen.

Noch keine Kurzarbeit in Deutschland

An den deutschen Standorten reagiere Bertrandt derzeit mit dem Abbau von Arbeitszeitkonten auf Überkapazitäten. Kurzarbeit sei bisher nicht angemeldet worden, könne aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden.

5.500 Mitarbeiter in Deutschland

Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab Bichler nicht ab. Im ersten Quartal 2008/09 (30. September) legte der Umsatz des Dienstleisters für die Automobil- und Luftfahrtindustrie um 16,2 Millionen Euro auf 112,2 Millionen Euro zu. Der Überschuss stieg von 7,3 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte Bertrandt von 5.013 auf 6.127, etwa 5.500 von ihnen arbeiten in Deutschland.

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