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Bertrandt

Autozulieferer hat Krise glimpflich überstanden

Foto: Bertrandt 46 Bilder

Beim Automobilzulieferer Bertrandt sind Gewinn und Umsatz im Geschäftsjahr 2008/09 deutlich zurückgegangen. Der Jahresüberschuss nach Steuern sank um 32 Prozent von 36,2 Millionen Euro auf 24,6 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 11 Prozent auf 384,6 Millionen Euro zurück.

10.12.2009

Dennoch habe sich das Unternehmen damit "relativ gut" in der Krise behauptet, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Bichler am Donnerstag (10.12.)  bei der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart.

Über 500 weniger Mitarbeiter bei Bertrandt

Die Zahl der Mitarbeiter des Ehninger Ingenieurdienstleisters (Kreis Böblingen) sank bis zum Bilanzstichtag am 30. September von 6.080 auf 5.431. Sie liegt aber über dem Niveau der Jahre 2006/07. Zufrieden war Bichler auch mit dem gesteigerten Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme von 45,9 Prozent auf 57,4 Prozent gesteigert werden. "Mit dieser Quote gehören wir zu den substanzstärksten Unternehmen unserer Szene", sagte Bichler. Der Hauptversammlung soll nach 1,40 Euro nun eine Dividende je Aktie von 1,00 Euro vorgeschlagen werden. Für das kommende Geschäftsjahr sagte Bichler eine leichte Erholung voraus, die Lage sei besser als noch im Sommer. "Wir gehen von einer Stabilisierung der Märkte aus, nicht von weiteren Verwerfungen", sagte Bichler.

Das Geschäft werde sich "kontinuierlich weiterentwickeln". Dazu werde auch der Elektro-Trend in der Automobilindustrie beitragen. Der in der Automobil- und Luftfahrtindustrie tätige Konzern wird seit Anfang 2009 im SDAX, dem Auswahlindex für 50 kleinere Unternehmen, geführt. Zu den wichtigsten Anteilseignern gehören mit 25,01 Prozent die Porsche AG sowie mit 24,99 Prozent eine Tochter der Landesbank Baden-Württemberg.

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