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Beru spürt die Krise

Foto: Beru

Der Spezialist für Zündungstechnik Beru in Ludwigsburg bekommt wie die anderen Autozulieferer die Absatzkrise zu spüren. Das Unternehmen nahm am Donnerstag (13.11.) die Umsatz- und Gewinnprognose für dieses Jahr zurück.

13.11.2008

In den ersten neun Monaten erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 324,2 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 331,5 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis (EBIT) ging von 34,2 Millionen Euro auf 18,8 Millionen Euro zurück.

Im Bereich Erstausrüstung wirkten sich die Finanzkrise und die damit verbundenen Produktionsrückgänge bei den Fahrzeugherstellern spürbar aus. Die Erlöse in den ersten neun Monaten gingen in diesem Segment von 226,9 Millionen Euro auf 215,3 Millionen Euro zurück.

Aufgrund der sich verschärfenden Finanzmarktkrise und der damit verbundenen Absatzkrise in der Automobilbranche hat Beru eine verlängerte Betriebsruhe über Weihnachten, den Abbau der Urlaubs- und Gleitzeitkonten bis Ende des Jahres sowie reduzierte Wochenarbeitszeiten für alle Mitarbeiter ab Januar 2009 geplant.

Der Beru Vorstand geht nicht davon aus, dass sich die Absatzflaute in der Automobilbranche kurzfristig verbessern wird. "Die Lage in der Automobilindustrie hat sich dramatisch zugespitzt", stellte Thomas Waldhier, Vorstandsvorsitzender der Beru, fest.

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