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Beruf & Karriere

10 Einstiege in die Autoindustrie

Foto: Audi

Traumberuf Automechaniker? Das war einmal. Inzwischen ist das Angebot der möglichen Ausbildungsberufe stark gewachsen. auto-motor-und-sport.de bietet einen Überblick.

13.10.2008 Peter Wolkenstein

Mit derzeit knapp 100.000 Lehrlingen zählt die Automobilindustrie zu den größten Ausbildungsbranchen im ganzen Land. Mehr als 30.000 Schulabgänger begannen dieses Jahr bereits eine kaufmännische oder technische Lehre in der Auto-Branche - der größte Teil als Kfz-Mechatroniker.

Den klassischen Beruf des "Automechanikers" gibt es gar nicht mehr- Der Grund liegt jedoch nicht in nachlassendem Interesse am Auto, sondern in der zunehmenden Komplexität der Technik und der sich daraus entwickelnden beruflichen Spezialisierung. Autos sind heute rollende Elektronik-Geräte. Deshalb wurde 2003 das Berufsbild des Kfz-Mechatronikers geschaffen, in dem die Ausbildung des Kfz-Mechanikers und -Elektrikers aufgingen. Auch wenn die meisten autointeressierten Lehrlinge diesen Beruf ergreifen – die Auto-Branche hält zahlreiche Ausbildungs-Alternativen bereit:

Kfz-Mechatroniker

Der hohe Anteil an Elektronik in modernen Autos hat das Aufgabengebiet des einstigen Mechanikers deutlich erweitert. Ein Mechatroniker muss die Mechanik im Auto ebenso beherrschen wie die zahlreichen elektronischen Systeme. Diagnose- und Instandhaltungsarbeiten stehen im Mittelpunkt der Ausbildung.

Kfz-Servicemechaniker

Mit zwei Jahren ist die Ausbildung zum Servicemechaniker um 1,5 Jahre kürzer als die des Mechatronikers. Servicemechaniker kümmern sich in Werkstätten um standardisierte Service- und Wartungsarbeiten.

Automobilkaufmann

Sie beraten und informieren Kunden rund um den Autokauf und bieten alle damit verbundenen Dienstleistungen an. Sie arbeiten aber auch im Hintergrund und bestellen Fahrzeuge und Teile, bereiten Verträge vor, prüfen Rechnungen und werten Marktdaten aus.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker

Reparieren, ausbeulen, schweißen – das Metier des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers beschränkt sich aber nicht auf das Wiederherstellen zerknitterter Unfallautos. Sie fertigen auch Sonderaufbauten oder maßgeschneiderte Fahrzeuge und Bauteile.

Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik

Sie führen in der Hauptsache Unfallreparaturen aus. Zudem prüfen sie Fahrzeugrahmen, Karosserie und Aufbauten und montieren Zusatzeinrichtungen.

Fahrzeuglackierer

Das Beschichten und Gestalten von Karosserieoberflächen gehört zu den Hauptaufgaben des Fahrzeuglackierers. Er bringt neben Lack auch Werbemotive und Schriften auf und kümmert sich um die Konservierung von Karosserien.

Fahrzeuginnenausstatter

Sie sind für einen Großteile der Innenausstattungen von Fahrzeugen zuständig, montieren Sitze, Schiebedächer und Verdecke. Außerdem verkleiden sie Seitenteile, belegen Fußböden und rüsten den Innenraum mit Extras auf.

Fahrzeugsattler

Sie polstern und beziehen Autositze und Türverkleidungen, vorzugsweise mit Leder. Sie fertigen und montieren Cabrioverdecke und Persenninge sowie Planen für Lkw. Und sie widmen sich der Reparatur und Restauration alter oder beschädigter Innenausstattungen.

Modellbauer

Bevor ein Auto in Serie geht, stellen Modellbauer ein maßstabsgetreu verkleinerte Modelle her. Ein weiteres Arbeitsfeld ist das Fertigen von Produktionsformen, etwa für die Herstellung von Serienbauteilen.

Mechaniker für Reifen und Vulkanisationstechnik

Sie beschäftigen sich mit allen Themen rund um den Reifen: Sie montieren Räder und Reifen, beraten Kunden bei der Umrüstung auf Sondergrößen. Zudem optimieren sie Fahrwerke und prüfen, warten und reparieren Schläuche, Reifen und Räder.

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