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Berufsverkehr in Deutschland

Jeder Zweite fährt mit dem Auto zur Arbeit

Im Schnitt benötigen die Deutschen 26 Minuten für den Weg zur Arbeit.

Jeder zweite Berufstätige in Deutschland wählt das Auto für den Weg zur Arbeit. Damit ist es Verkehrsmittel Nummer eins vor dem ÖPNV. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor.

04.04.2014 auto motor und sport

53 % der berufstätigen Deutschen nutzen das Auto für den Weg zur Arbeit. Nur etwa jeder Sechste (16 %) wählt hingegen die öffentlichen Verkehrsmittel. Fast ebenso viele gehen zu Fuß zur Arbeit (14 %) und immerhin noch zehn Prozent steigen für den täglichen Arbeitsweg auf das Fahrrad. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, bei der mehr als 2.000 Deutsche in "Face-to-face"-Interviews befragt wurden. Eher zu vernachlässigen sind hingegen die Mitfahrer im Auto (vier %) sowie die Zugreisenden (zwei %).

Durchschnittlich 26 Minuten für den Weg zur Arbeit

Fast die Hälfte der Befragten benötigt für den einfachen Weg zur Arbeit etwa 20 oder 30 Minuten (26 bzw. 22 %). Kürzer sind immerhin noch 30 % der Berufstätigen unterwegs - jeweils fünfzehn % geben einen Arbeitsweg von zehn Minuten und von unter zehn Minuten an. Noch 22 % der Deutschen sind aber länger als 30 Minuten pro Strecke unterwegs, sodass sich die durchschnittliche Zeit auf 26 Minuten erhöht. Am geduldigsten müssen laut Studie Arbeitnehmer in den Städten Berlin und Hamburg sein, am schnellsten geht es hingegen in Thüringen.

Kaum eine Alternative zum eigenen Auto

"Trotz hoher Spritpreise und zahlreicher Staus fahren die Deutschen am liebsten mit dem eigenen Wagen zur Arbeit", fasst der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, die Ergebnisse zusammen. Als drei Hauptgründe führt er ein fehlendes Alternativangebot, die Bequemlichkeit der Berufstätigen sowie das Gefühl von Individualität an. Um das Verkehrschaos in städtischen Ballungsräumen zu reduzieren, sei laut Studie ein Ausbau des ÖPNVs nötig. Zudem spiele auch das Geld eine Rolle. Solange die Alternative zum eigenen Auto teurer ist, wird sie kaum jemanden zum Umsteigen bewegen.

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