Betriebskosten: Das kostet mein Auto im Monat

Die Kosten fürs Autofahrern kennen scheinbar nur ein Richtung - nach oben. Welches Auto Sie sich jetzt problemlos leisten können, zeigt die große Betriebskostenübersicht: Mehr als 1.200 Modelle, sortiert nach Fahrzeugklassen.

Ob ein Fahrzeug ins persönliche Budget passt, hängt nicht allein vom Kaufpreis ab. Auch nach der Anschaffung fallen verschiedene Kosten an, die den verfügbaren Finanzrahmen nicht sprengen dürfen. Sie setzen sich aus den Fest- und Betriebskosten sowie - ganz wichtig, weil oft übersehen - dem Wertverlust zusammen.

Die Festkosten umfassen Steuer und Versicherung. Die Steuer wird derzeit noch nach dem Hubraum ermittelt. Bei Benzinern sind je angefangene 100 Kubikmeter Hubraum 6,75 Euro fällig, bei Dieselmotoren mit Partikelfilter 15,44 Euro, ohne 16,64 Euro.

Als Grundlage für die Versicherungskosten dienen die Typklassen. Abhängig von verschiedenen Parametern wie etwa Schadenshäufigkeit oder Reparaturfreundlichkeit sind die verschiedenen Fahrzeugmodelle in unterschiedliche Typklassen eingestuft. In der Haftpflicht reichen die Typklassen von 10 bis 25, in der Vollkasko bis 34 und in der Teilkasko bis 33. Einmal im Jahr zum 1. Oktober werden die Einstufungen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Grobe Faustregel: je stärker die Motorleistung, desto höher die Typklasse und damit die Versicherungskosten. Zudem sind Diesel häufig höher eingestuft als Benziner.

Die Betriebskosten setzen sich aus den beim Fahren anfallenden Posten zusammen. Dazu zählen neben dem Aufwand für Wartung und Verschleißteile vor allem die zuletzt stark gestiegenen Kraftstoffkosten.

Die auto motor und sport-Musterrechnung geht von folgenden Voraussetzungen aus: Die Versicherung setzt sich aus Haftpflicht und Teilkasko zusammen bei 100 Prozent Schadenfreiheitsrabatt. Die Kraftstoffkosten ergeben sich aus dem ECE-Verbrauch des Herstellers, der jährliche Wertverlust ist ein Durchschnittswert ausgehend von einer dreijährigen Haltedauer. Bei 15.000 Kilometern im Jahr kann etwa ein 3er-BMW pro Monat 560 oder 953 Euro kosten (inklusive Wertverlust) - je nachdem, ob es ein 318i mit 143 PS oder ein 286 PS starker 335d ist.

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Henning Busse / hwi

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