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Betriebskosten der Gasautos

Das kosten die Öko-Modelle

Nur auf die günstigen Tankrechnungen bei den Gasautos zu achten, reicht nicht aus. Denn sie berücksichtigen nur einen Teil der anfallenden Unterhaltskosten. Welche Ausgaben darüber hinaus noch nötig sind, zeigt die Übersicht.

10.04.2014 Henning Busse Powered by

Vergleicht man die Preise von Erd- und Autogas an der Zapfsäule mit denen von Benzin oder Diesel, dann ist für viele die Entscheidung klar: Das nächste Auto ist mit einem Gasantrieb ausgestattet. Doch viele Autofahrer wollen nicht zur Umrüstung greifen – müssen sie auch nicht. Einige Autohersteller bieten entsprechende Modelle bereits ab Werk an. Doch nicht so schnell: Auch wenn sich die Kraftstoffkosten pro Liter im Vergleich zum Benzin (um die 1,50 Euro) nur zwischen 80 Cent und einem Euro bewegen, sagt das nicht alles über die Kosten aus.

Gasautos rentieren sich teilweise erst nach Jahren

Die Ausgaben für Versicherung, Wartung und Steuern sind genauso zu berücksichtigen wie der Wertverlust. Den größten Posten stellen aber die höheren Anschaffungskosten für die Gasantriebe dar. Sie werden oft bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung vergessen. Wer alles mit einkalkuliert, stellt fest, dass es mitunter Jahre dauern kann, bis sich die Gasfahrzeuge rentieren.

Aber es gibt auch Modelle, bei denen es schneller geht: Der VW Golf TGI etwa rechnet sich gegenüber einem Benziner nach rund 20.000 Kilometern – mit anderen Worten: Es dauert maximal zwei Jahre, bis sich die Anschaffung bezahlt macht.

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