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Betriebskosten : Was kostet Autofahren wirklich?

Die Betriebskosten sollte man beim Autokauf nicht aus dem Auge verlieren. Kraftstoff, Versicherung, Wartung und Steuer treiben die laufenden Kosten mancher Schnäppchen schnell in die Höhe. Wir liefern eine große Übersicht der Betriebskosten für 230 Modelle.

Steigende Spritpreise sind derzeit wieder ein Thema. Bei jedem Tankstopp sind es ein paar Euro mehr, mit denen das Monatsbudget stärker belastet wird. Da werden die anderen Kostentreiber wie Wertverlust,Versicherung, Wartung und Kfz-Steuer schnell vergessen, weil sie nicht so oft sicht- und spürbar sind. Wie die Übersicht der Betriebskosten von rund 230 Modellen zeigt, die Sie hier als Download finden, muss man im Monat bei 15.000 Kilometern Jahresfahrleistung mindestens 313 Euro an Betriebskosten einkalkulieren, um einen Neuwagen – in diesem Fall einen Smart Fortwo mhd – zu fahren.

Eine Stunde Smart kostet 14,52 Euro

Damit stellt das eigene Auto für die meisten Bürger nach der Immobilie die teuerste Investition im Leben dar. Wie teuer, zeigt sich, wenn man ausrechnet, was eine Stunde Smart-Fahren kostet. Geht man von einem Durchschnittstempo von 58 km/h und 15.000 Kilometern im Jahr aus, schlagen 60 Minuten mit Betriebskosten in Höhe von 14,52 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Laut Statistischem Bundesamt verdiente ein Arbeitnehmer 2009 durchschnittlich 20,70 Euro brutto in der Stunde. Bei Steuerklasse eins bleiben einem konfessions- und kinderlosen Arbeitnehmer davon gerade einmal 12,61 Euro netto übrig. Anders ausgedrückt: Eine Stunde und neun Minuten muss Otto Normalverbraucher für eine Stunde im Kleinstwagen ranklotzen.

Größeres Auto, höhere Kosten

Mit der Autoklasse steigen die Betriebskosten. Beim 160 PS starken VW Golf 1.4 TSI muss man schon zwei Stunden arbeiten. Möchte man am Steuer des Supersportlers Audi R8 eine Stunde Fahrspaß erleben, sind es sogar neun Stunden und 54 Minuten. Wie die Rechnung je nach Modell ausgeht, zeigt ein Blick in die letzte Spalte der Betriebskosten-Tabellen. Grundsätzlich muss im konkreten Fall immer mit persönlichen Abweichungen gerechnet werden. So können höhere Schadenfreiheitsrabatte zum Beispiel die Ausgaben zum Teil drastisch senken. Daher sollte man sich vor dem Kauf über die zu erwartenden Betriebskosten für das KFZ informieren.

Download
Kostenlos herunterladen Betriebskosten, Stand 02/2011 (PDF)
René Olma
Von am 28. März 2011
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