Neben den laufenden Betriebskosten wie Kfz-Versicherung, Steuer und Kraftstoff, drückt auch der Wertverlust auf den Geldbeutel - und das sobald das Auto zum ersten Mal zugelassen ist. Zwar flattern die Scheine dabei nicht so offensichtlich ins Nirgendwo, wie zum Beispiel bei einer Inspektion, doch die böse Überraschung kommt oft beim Wiederverkauf.
Oft schon ein drittel Wertverlust im ersten Jahr der Neuzulassung
Der Wertverlust von Neuwagen ist enorm und sollten bei der Anschaffung eines Neuwagen nicht übersehen werden. So verliert zum Beispiel ein VW Golf 1.4 TSI im ersten Jahr bei einer Laufleistung von nur 15.000 Kilometern 5.649 Euro an Wert. Das entspricht einem Wertverlust von fast 600 Euro im Monat und einem Viertel des Kaufpreises. Ähnlich sieht es da bei gleicher Fahrleistung für den Opel Astra GTC aus - der altert im ersten Jahr um 4.967 Euro. Ein Ford Focus 1.4 16V kostet seinen Besitzer mit 4.971 Euro Wertverlust sogar knapp ein drittel des Kaufpreises.
Audi Q7 mit 28.000 Euro Wertverlust, Maserati mit über 30.000 Euro
Audi Q7 6.0 TDI quattro mit Luftfederung nachdenkt, sollte mit rund 28.000 Euro Wertverlust rechnen. Ein BMW 520d ist nach zwölf Monaten 10.000 Euro weniger Wert und ein Maserati Quattroporte S verliert in einem Jahr mehr als 30.000 Euro an Wert.
Vor dem Neuwagenkauf sollten Sie die anfallenden Betriebskosten berechnen
Damit Sie beim Wiederverkauf keine böse Überraschung befürchten müssen, bietet auto motor und sport den kostenfreien Betriebskosten-Rechner mit dem Sie auch alle anderen jährlichen Unterhaltungskosten berechnen können.
In unserer Foto-Show geben wir Ihnen einen Überblick über den Wertverlust in den ersten zwölf Monaten anhand diverser Beispiel-Fahrzeuge.
(Alle Angaben basieren auf dem Wertverlust in den ersten zwölf Monaten nach der Neuzulassung bei einer Laufleistung von 15.000 Kilometern.)





