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Betriebsrat

Opel muss in die USA verkaufen

Der Opel-Betriebsrat fordert zur Stärkung der Marke, künftig auch Opel-Modelle in Nordamerika und weltweit zu verkaufen. "Opel hat die richtige Antwort auf die veränderten Kundenanforderungen in Nordamerika nach aufregenden, qualitativ hochwertigen und sparsamen Autos", sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Dienstag (29.3.) in Rüsselsheim.

29.03.2005

Zudem würde ein Verkauf europäischer Fahrzeuge auch die Position des Mutterkonzerns General Motors (GM) auf dem Heimatmarkt stärken. GM dürfe den Markt nicht Toyota oder den Koreanern überlassen.

Der Absatz des weltgrößten Autobauers GM sei wegen des geänderten Kaufverhaltens inzwischen unter die Grenze von 25 Prozent Marktanteil in den USA gesunken, verbunden mit einem Gewinneinbruch, sagte Franz. Sparsame Autos seien in den USA gefragt - da könne beispielsweise der Mittelklassewagen Opel-Vectra punkten, der mit 150 PS zwischen sechs und sieben Litern Kraftstoff verbrauche. Auch vom Preis her seien Opel-Modelle konkurrenzfähig: Die in den USA üblichen Rabatte von bis zu 5.000 US-Dollar seien größer als die Währungsnachteile beim Export von Opel-Fahrzeugen in die USA.

Ein Opel-Sprecher sagte, es gebe keine Pläne, Opel-Modelle auf dem US-Markt einzuführen. "Wir wollen aber die Zusammenarbeit mit unserem Mutterkonzern GM bei der Technik künftig verstärken."

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