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Bilanzexperte

Schrempp als Daimler-Chrysler-Boss absolut ungeeignet

autouniversum - Auch den Rest des Daimler-Chrysler-Führung schont Professor Wenger - das ganze übrige Kabinett erfolgloser Rentner müsse verschwinden.

20.03.2001

Der Bilanzexperte Professor Ekkehard Wenger will Daimler-Chrysler-Boss Jürgen Schrempp auf der Jahreshauptversammlung des Konzerns am 10. April unter Beschuss nehmen. "Ich halte Jürgen Schrempp als Konzern-Chef für absolut ungeeignet und werde beantragen, das er rausgeworfen wird", erklärte Wenger gegenüber dem Wirtschaftsmagazin "Bizz". Er sei sehr skeptisch, ob Schrempps Sanierungsprogramm für Daimler-Chrysler überhaupt aufgehe. Selbst wenn das Programm greife, könnten die Aktionäre seiner Meinung nach mit einer Rendite von maximal fünf Prozent rechnen. "Chrysler ist und bleibt eine katastrophale Fehlentscheidung", lautet der Vorwurf Wengers.

Der Bilanzexperte Wenger, der sich als Anwalt der Kleinaktionäre sieht und der auf Hauptversammlungen immer wieder für Furore sorgt - 1993 wurde er bei Daimler-Chrysler von der Security vom Rednerpult vertrieben - prophezeit den Aktionären weitere teure strategische Kehrtwenden Schrempps. Es könne nicht im Interesse der Aktionäre sein, "das jemand sich so ausspinnt wie Schrempp", kritisiert er. Auch den Rest des Daimler-Chrysler-Führung schont der Experte nicht. Die wirklichen Schuldigen an dem Chrysler-Dilemma säßen im Aufsichtsrat. "Auch der Vorsitzende Hilmar Kopper muss schnellstmöglichst weg", fordert Wenger. Mit Kopper, der schon bei den zweistelligen Milliardenverlusten von Schrempps Vorgänger Edzard Reuter tatenlos zugeschaut hätte, sollte am besten auch das ganze übrige Kabinett erfolgloser Rentner verschwinden.

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