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Binz X-Orange Sportstretchkombi

Kompetenzbeweis in XXXL

Mercedes Binz X-Orange Foto: Binz 65 Bilder

Sonderfahrzeugbauer Binz legt nach und trimmt das bereits bekannte überlange Mercedes E-Klasse T-Modell auf Sport. Mit dem Binz X-Orange wollen die Schwaben ihre Kompetenz als Fahrzeughersteller und Veredler beweisen.

01.01.2013 Uli Baumann

Er ist ein Auto von Binz, aber nicht für Kunz, sondern für Klienten die viel Stauraum wünschen, aber keinen Van fahren und auch auf eine Portion Sportlichkeit nicht verzichten wollen. Der Binz X-Orange basiert auf dem Mercedes E-Klasse T-Modell. Dies wird von den Spezialisten auf  5,76 Meter Gesamtlänge gestreckt, wobei das Längenplus von 86 Zentimetern zwischen den hinteren Türen und der Hinterachse komplett dem Laderaum zugeschlagen wird.

Binz X-Orange mit Kohlefaserdach

Die Mercedes E-Klasse bleibt also ein Fünfsitzer, wartet aber mit einem Laderaum auf, der satte drei Meter Ladelänge und ein Ladevolumen von 1.390 bis 2.620 Liter bietet. Die Zuladung beträgt je nach Motorisierung bis zu 600 Kilogramm. So lassen sich auch Surfbretter oder andere Sportgeräte mit Überlänge problemlos im Wageninneren verstauen. In Punkto Sicherheit wurde das ESP auf den nun 3.735 Millimeter messenden Radstand angepasst.

Welche Anpassungen für sportlich orientierte Kunden möglich sind, zeigt der X-Orange. Eine Sportbremsanlage aus dem Mercedes-Regal sorgt für verbesserte Bremswerte - 20 Zoll große Leichtmetallräder sorgen für sportliches Schuhwerk. Ein Aerodynamikkit peppt die Optik des langen E-Klasse-Kombis auf. Zum Hingucker wird der X-Orange dann endgültig durch die auffällige Perl-Effektlackierung und sein rund drei Meter langes Dach aus Kohlefaserverbundwerkstoff in Sichtbauweise. Ihm verdankt der Binz X-Orange auch, dass das Gewicht des XXXL-Kombis nur wenig über dem des Serienmodells liegt.

Vom Diesel bis zum AMG ist alles machbar

Aufgewertet hat Binz dagegen den Innenraum des T-Modells. Großzügig verarbeitetes Alcantara geht Hand in Hand mit Klavierlackapplikationen. LED-Spots setzen Lichtakzente und ein 3.500 Watt starkes Soundsystem sorgt für Konzertsaal-Atmosphäre. Zurück in die Sportwelt holen die Passagiere die Rennsportsitze mit Carbon-Sitzschalen sowie die Hosenträgergurte, die Mann und Maus in selbige spannen.

Entscheidend im Sport sind aber Leistungen und hier lässt Binz dem Kunden nahezu freie Hand. Vom 204 PS starken Turbodiesel-Aggregat bis hin zum 5,5-Liter-V8-Biturbo-Motor aus dem E 63 AMG kann jedes Triebwerk im X-Orange verbaut werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist allerdings immer auf 210 km/h begrenzt. Nach oben offen sollte dagegen Kreditvolumen potenzieller Kunden sein, denn für einen X-Orange, der derzeit noch ein Unikat ist, berechnet Binz wenigstens 125.000 Euro.

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