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Biosprit in Frankreich

E10-Kraftstoff kann Benzinmotoren schädigen

Foto: ams/Avia 6 Bilder

Tanken Urlauber in Frankreich die falsche Sorte Superbenzin, nehmen sie damit womöglich Schäden an ihrem Fahrzeug in Kauf. Nach Angaben des ADAC in München gibt es an Tankstellen in dem Nachbarland eine neue Sorte Biosprit, die nicht alle Motoren vertragen.

29.06.2009

Der Ottokraftstoff mit zehn Prozent Bioethanolanteil mit der Bezeichnung Sp95-10 kann bei bestimmten Modellen Schäden an Motor, Spritleitungen und Dichtungen hervorrufen.

Super oder Super Plus als Alternative

Fahrzeuge, für die der neue Sprit nicht geeignet ist, müssen laut Automobilclub herkömmliches Super oder das teurere Super Plus tanken. Dieses sei mit einem Bioethanolanteil von fünf Prozent unkritisch. Den Angaben zufolge kann es je nach Hersteller sowohl bei älteren als auch bei neueren Fahrzeugen Probleme mit dem neuen Biosprit geben.

Informationen zur E10-verträglichkeit des eigenen Fahrzeugs geben in der Regel die Bedienungsanleitungen. Auskünfte erteilen auch die Fahrzeughersteller und die Vertragshändler. Wer unsicher ist, sollte zu herkömmlichen Kraftstoff greifen.

E10-Kraftstoff in Deutschland gescheitert

In Deutschland sollte der E10-Kraftstoff 2008 ebenfalls eingeführt werden. Weil aber zuviele Fahrzeuge den neuen Kraftstoff nicht vertragen würden, sah die Bundesregierung von dessen Einführung nach zahlreichen Protesten ab.

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