Der heute 84-jährigen Giotto Bizzarrini hat grünes Licht für eine Neuinterpretation gegeben, die unter anderem in Zusammenarbeit mit der britischen Produktionsfirma Galmer Engineering in einer Kleinserie sowohl als Speedster als auch GT mit Hardtop aufgelegt werden soll.
Corvette-Motor und Flügeltüren
Bodengruppe und Karosserie des Zweisitzers sind in Karbon gehalten, ein Gitterrohrrahmen trägt den V8-Motor, der bereist aus der Corvette bekannt ist. Das LS7-Aggregat schaufelt aus sieben Liter Hubraum rund 505 PS auf die Kurbelwellen und stellt ein maximales Drehmoment von 644 Nm zur Verfügung. Mit diesem Kraftwerk im Rücken bewegt der Fahrer rund 800 Kilo Fahrzeug, das sich auf 4,46 Meter Länge, 1,95 Meter Breite und nur 1,16 Meter Höhe breit macht. Das Ur-Modell wurde noch von einem Vierliter-V12 aus dem Hause Lamborghini angetrieben.
Optisch lehnt sich der P538, den wir hier in einem Pre-Design zeigen, allerdings stark an seinen Ahnen an: Schmale Windschutzscheibe, weit in die Kotflügel gezogene Scheinwerfer, kurze Überhänge, zwei riesig Airdomes hinter den Köpfen der Passagiere und ein schmales Heck mit runden Leuchten. Hingucker bei der neuen P538-Version sind indes die Schmetterlings-Türen, die weit nach vorne oben öffnen sowie die acht Ansaugtrichter. Ansonsten besticht das Modell durch die typischen Attribute eines Sportwagens: Mächtige Leichtmetallräder, eine geschwungene Seitenlinie, aggressive Front, kräftiges Heck.
Giotto Bizzarrini war vor seinem Bruch mit Enzo Ferrari unter anderen als Designer und Ingenieur für den legendären Ferrari 250 GTO verantwortlich.




