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Blitzmarathon

Polizei zieht positive Bilanz

PoliScan Foto: Vitronic

Beim ersten bundesweiten Blitz-Marathon, der Freitag zu Ende ging, hat die Polizei nur wenige Tempoverstöße festgestellt. Viele Autofahrer hielten sich aufgrund der Ankündigung an die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen. Allerdings gab es auch einige Ausnahmen.

11.10.2013 auto motor und sport

Am heutigen Freitag (11.10.203) ging um sechs Uhr in der Früh der erste 24-stündige Blitz-Marathon zu Ende - im ganzen Land zogen fast 15.000 Polizisten an mehr als 8.700 Kontrollstellen Temposünder aus dem Verkehr. Ein offizieller Bericht der Polizei steht noch aus, doch fällt das erste Fazit zur bundesweiten Aktion positiv aus: "Die Menschen sind den ganzen Tag über überwiegend vernünftig gefahren", konstatiert Staatssekretär Jürgen Hafner (SPD) in einem Bericht des SWR. Die Polizeisprecher vermeldeten aus nahezu allen Bundesländern einen auffällig ruhigen Berufsverkehr.

Unrühmlicher Rekord in Gütersloh

Doch es gab auch Ausnahmen von dem ansonsten vergleichsweise ruhigen Verkehr am Donnerstag. So wurden in Gütersloh gleich drei Autofahrer mit einer Geschwindigkeit von knapp über 100 km/h geblitzt, wo nur Tempo 50 erlaubt ist. In Nordrhein-Westfalen stoppte die Polizei am Donnerstagabend den bisherigen Spitzenreiter: Er war mit Tempo 109 statt erlaubten 50 km/h unterwegs.

Nach Angaben von "Spiegel Online" kontrollierte die Polizei in NRW bis Donnerstagabend rund 422.000 Autofahrer, 11.000 von ihnen waren zu schnell unterwegs und wurden geblitzt. Die Quote der Temposünder lag zu dem Zeitpunkt des Blitz-Marathons damit bei 2,7 Prozent. Beim letzten Blitz-Marathon in NRW seien noch etwa vier Prozent der kontrollierten Autofahrer zu schnell gefahren.

Reaktionen auf den bundesweiten Blitz-Marathon

Nicht nur das Lama, das die Polizei beim Blitz-Marathon in Krefeld einfangen musste, hat die Stimmung im Internet und den sozialen Netzwerken beeinflusst. Auf Facebook und Twitter herrschte ein spöttischer Ton vor, zahlreiche User machten sich mit Bildern und Videos über die bundesweite Aktion lustig. Auch ernsthafte Kritik fand im Internet ihren Raum. Die Piratenpartei und die FDP äußerten Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Aktion. Andere Bundesbürger unterstützten die Aktion hingegen und brachten den beim Blitz-Marathon eingespannten Beamten in ihrer Nähe Kaffee vorbei.

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