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BMW 116i und 116d

Basisbenziner gegen Basisdiesel

BMW 116i, BMW 116d Foto: Reinhard Schmid 19 Bilder

Die Basismodelle BMW 116i und 116d stellen den günstigsten Einstieg in die BMW-Welt dar. Doch für welchen soll man sich entscheiden? Ob sich der Diesel-Aufschlag von 2.100 Euro lohnt, klärt die Kaufberatung.

30.11.2010 Jens Katemann

Seit BMW den 1,6-Liter-Basisbenziner durch einen gleichstarken Zweiliter ersetzt hat, stellt sich die Motorenfrage beim BMW 1er neu. Das neue Triebwerk fährt sich spürbar gelassener und macht die Durchzugsschwäche des Vorgängers vergessen.

BMW 116i mit ausgesprochen guter Laufkultur

Großen Anteil daran hat das von 160 auf 185 Nm gewachsene Drehmoment, das beim Zweiliter bereits bei 3.000 statt früher bei 4.250/min zur Verfügung steht. Mit dem sieben PS stärkeren Diesel-Bruder kann der BMW 116i zwar nicht mithalten bei ihm liegen 260 Nm bereits bei 1.750/min an , aber dafür überzeugt die ausgesprochen gute Laufkultur des Saugbenziners. Im Alltag kommt auch nicht sofort der Wunsch nach mehr Leistung auf. Die gleichmäßige Kraftentfaltung gefällt, das Durchzugsvermögen ist nicht üppig, aber ausreichend. Keine Selbstverständlichkeit, denn der BMW 116i bringt mindestens 1.363 kg auf die Waage.

Trotzdem werden die 115 PS auf Autobahn und Landstraße bisweilen voll abgerufen - mit Folgen: Im Testbetrieb konsumierte der BMW 116i rund zwei Liter mehr als im ECE-Normzyklus. Das gilt aber auch für den Diesel. Rund sechs Liter mussten nach 100 Kilometern nachgefüllt werden, ebenfalls etwa zwei Liter mehr, als der Hersteller unter Normbedingungen angibt.

BMW 116d kostet 2.100 Euro mehr als der Benziner

Egal, werden Sie jetzt sagen, zwei Liter weniger Sprit, da muss sich der Diesel doch schnell rechnen. Nicht unbedingt. Schließlich kostet der BMW 116d 2.100 Euro mehr. Erst ab einer jährlichen Fahrleistung von rund 15.000 km hat der Selbstzünder im Betriebskostenvergleich die Nase vorn. Die Gründe: Seine Versicherung ist etwas teurer, und der Staat kassiert mit 190 Euro Kfz-Steuer im Jahr 104 Euro mehr als für den Benziner. Außerdem muss der Besitzer des teureren BMW 116d mit einem etwas höheren Wertverlust rechnen.

So, nun sind alle Fakten auf dem Tisch. Wer rational entscheiden will, überschlägt einfach seine Jahresfahrleistung. Doch so einfach machen wir es uns nicht. Schließlich spielt gerade bei BMW der Fahrspaß eine entscheidene Rolle beim Autokauf. Und wer beim BMW 1er keine Freude am Fahren empfindet, der bleibt auch beim Siegtor der Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gelangweilt im Sessel hocken. Also weg mit den Kartoffelchips und im BMW 1er Platz genommen.

BMW 116d animiert mit wuchtigem Drehmoment zur Kurvenhatz

Am besten in den gut konturierten Sportsitzen (Aufpreis: 580 Euro), die einen schnell eins mit dem BMW 1er werden lassen. Mit der gefühlvollen und stoßfreien Lenkung dirigiert der Fahrer den straff gefederten Kompakten ohne Mühe sauber durch Kurven. Die serienmäßige manuelle Sechsgangschaltbox harmoniert dabei mit beiden Motoren prima. Sie ist zwar etwas stramm, erfreut aber durch hohe Präzision und kurze Schaltwege.

Trotz gleicher Hardware ist es der Diesel, der den BMW 1er-Fahrer durch sein früh und wuchtig anliegendes Drehmoment zur Kurvenhatz drängt. Der Zweiliter-Benziner tritt weniger flott an, gibt den kultivierten Cruiser, ohne ein Gefühl der Untermotorisierung zu vermitteln. Das Geräuschniveau beider Triebwerke ist dabei annähernd gleich. Bei Tempo 80 ist der Diesel zwei dB(A) leiser, bei 140 km/h zeigte das Messgerät bei beiden 70 dB(A) an.

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