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BMW 3er Rückruf

Beifahrer-Airbag muss getauscht werden

Foto: BMW

BMW muss weltweit 220.000 Modelle der 3er-Reihe (Typ E46) aus den Baujahren Dezember 2001 bis März 2003 in die Werkstätten beordern.

08.05.2013 Holger Wittich

Bei den Fahrzeugen - in Deutschland könnten es bis maximal 64.000 Modelle sein - wurden Airbags des Zulieferes Takata verbaut, die bereits Anfang April 2013 für einen Millionen-Rückruf bei Toyota, Mazda, Nissan und Honda verantwortlich waren. Nach Angaben von BMW hat der japanische Zulieferer das Unternehmen später als die japanischen Autobauer informiert.

Airbagaustausch dauert eine Stunde

Beim Auslösen der Airbags entsteht ein zu hoher Druck und dadurch kann das Airbag-Gehäuse beschädigt werden.

Nach Angaben des BMW-Sprechers wird der Beifahrer-Airbags bei einem rund einstündigen kostenlosen Werkstattaufenthalt getauscht. Unfälle oder Personenschäden seien nicht bekannt. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg angeschrieben. Weitere deutsche Kunden sowie VW oder Mercedes sind nach Meldung zahlreicherer anderer Medien nicht betroffen.

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