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BMW 5er & 7er

Die Zukunft

Foto: Schulte-Nextline 3 Bilder

Die BMW-Entwicklungsküche serviert im kommenden Jahr den Nachfolger des 7er, zwei Jahre später den komplett neuen 5er. Und Mini tischt schon Ende 2007 die Clubman-Variante auf, einen enorm sympathischen Kombi.

11.04.2007 Ralph Alex

Ab Frühjahr 2010 soll die sechste Generation des 5ers, dessen Entwicklungscode F10 ist, die lange Erfolgsstory fortschreiben. Die Optik? Stark verfeinert, weniger überzeichnet als beim aktuellen Modell. 

M5 mit mehr PS

Die Scheinwerfer zogen die Stylisten unter ihrem Markendesignchef Adrian van Hooydonk nicht mehr so übertrieben weit nach hinten, dafür machten sie die BMW-Niere wesentlich größer und stellten sie - auch wegen des Fußgängerschutzes - steiler in den Wind. 2011 folgt der M5, dessen Zehnzylinder etwas mehr Leistung als die heutigen 507 PS haben wird - und der als ein- ziger 5er mit Doppelkupplungsgetriebe kommt.

Auch in den V8-Benzinern kommt Direkteinspritzung der zweiten Generation zum Einsatz. Was es für den 5er - dessen Außenmaße sich übrigens kaum verändern - weiterhin nicht geben wird, sind ein Achtzylinder- Diesel und der Zwölfzylinder. Ein Vollhybrid jedenfalls ist anfangs nicht vorgesehen.

7er mit mehr Raum und Gefühl

Der intern F01 genannten 7er wird ab Herbst nächsten Jahres kommen. Das Raumgefühl soll noch großzügiger sein als im aktuellen Modell. Das tatsächliche Raumangebot übrigens auch, denn der BMW-Luxus-Liner legt geringfügig in Länge und Breite zu, der Radstand wächst aber überproportional und bringt hinten mehr Beinfreiheit. Optik: Auch die letzten Kritiker dürften beim neuen Siebener das Mäkeln einstellen.

Statt bestenfalls interessant wie sein Vorgänger sieht er elegant aus, leichter und edler. Den richtigen optischen Mix hinzukriegen ist alles andere als einfach. Denn die Designer wissen aus ihren Teambesprechungen: In Europa, dem drittwichtigsten Markt für den 7er, fordern die Kunden vor allem ein sportliches Design. Markt Nummer zwei, Asien, verlangt nach schwerer Dominanz. Im Hauptmarkt USA wiederum ist Dominanz plus Sportlichkeit gefragt.

Clubman mit 2.000 Euro Aufpreis

Auch beim 7er fällt auf, dass der Kofferraumdeckel nicht mehr auffällt - sanft integriert statt scheinbar nachträglich montiert. Unterm Blech nimmt der Neue einen Großteil der Technik vorweg, die später auch im 5er kommen wird - vom Fahrwerk inklusive des optionalen Allradantriebs bis hin zu den cleveren Assistenzsystemen und den milden Hybrid-Lösungen. Statt des Doppelkupplungsgetriebes wie im M5 setzen die BMW-Leute bei ihm auf die klassische Sechsgang-Wandlerautomatik, später gibt es acht Stufen. Natürlich bleibt es weiterhin bei der Wahlmöglichkeit zwischen Kurz- und Langversion, aber auch beim Verzicht auf eine sportlichere M-Variante und einen Touring.

Den bietet dafür, allerdings im Bonsai-Format, ab November dieses Jahres die Konzernmarke Mini an: den Clubman. Rund in Drittel der 240.000 pro Jahr gebauten Mini soll in Zukunft als Kombi- Version für etwa 2.000 Euro Aufpreis in Oxford vom Band rollen.

Die weiteren Themen der aktuellen Ausgabe von auto motor und sport Heft 9, das ab Mittwoch (11.4.) im Handel ist.

  • Vergleichstest Mercedes ML 420 CDI gegen Range Rover Sport TDV8 und VW Touareg V10 TDI
  • Kaufberatung Kindersitze
  • Extra Auto & Uhr
  • Doppeltest VW Golf TSI gegen Opel Astra 1.6 Turbo
  • Extra: Geländewagen

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