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BMW 6er

Kleine Sechs-Pansion

Foto: BMW 18 Bilder

Knapp drei Jahre nach dem Verkaufsstart der neuen 6er-Reihe sieht BMW die Zeit gekommen dem Grand Tourismo optisch und technisch aufzufrischen. Die eigenwillige Bürzel-Optik bleibt dabei nahezu unverändert, die Technik darunter wurde auf mehr Effektivität getrimmt.

26.06.2007 Powered by

Zu erkennen ist der Modelljahrgang 2008 an einer neu gezeichneten Frontschürze, deren Lufteinlass in der Breite zulegte und von stärker ausgeformten Stegen flankiert wird. Weitere Modifikationen betreffen die umgestalteten Blinker, die nun LED-Einheiten tragen. Eine neue Linienführung weisen auch die Seitenschwellerverkleidungen und der noch mehr gewölbte senkrechte Teil der Heckklappe auf. Die dritte Bremsleuchte wandert einheitlich in die Heckspoilerlippe. Die Rückstrahler erhielten ein neues Outfit.

Neue Oberflächen im Interieur

Frische Akzente im Interieur wollen die Bayern durch die Überarbeitung von Bedienelementen sowie neuen Material- und Farbkompositionen gesetzt haben. Der iDrive-Controller erhielt einen Gummiring, um gefühlsechter zu wirken. Acht fest belegbare Tasten sollen zudem die Bedienung vereinfachen. Nur fürs Auge sind die neuen Oberflächenoptionen der Interieurleisten. Die haptischen Bedürfnisse sollen neue Materialien an diversen Bedienschaltern ansprechen, die Sun-Reflective Technology im Cabrio für eine reduziert Aufheizung der Lederausstattung durch Sonneneinstrahlung sorgen.

Neue Motoren, weniger Verbrauch

Noch habhafter sind die Änderungen unter dem Blech. Wie schon die anderen Modellüberarbeitungen im 1er und 5er trägt auch der 6er künftig zahlreiche Energiespartechniken. Die Lichtmaschine arbeitet nur im Brems- und Schiebebetrieb, den Handschaltern empfiehlt eine Anzeige den Gangwechsel.

Zugelegt hat der Bereich der Assistenzsysteme. Ein Spurhalteassistent meldet sich mit Vibrationen im Lenkrad, der Tempomat glänzt mit einer Stop&Go-Funktion und das Fahrlicht verteilt sich künftig variabel zur Optimierung der Fahrbahnausleuchtung. Crashaktive Kopfstützen vorn sollen die Sicherheit der Passagiere zudem verbessern.

Auf der Antriebsseite hält mit dem Biturbo-Dreiliter-Diesel im 635d erstmals ein Selbstzünder im 6er Einzug. Gekoppelt mit einer Sechsstufen-Sportautomatik leistet der Sechszylinder 286 PS und 580 Nm. Damit beschleunigt das Coupé in 6,3 Sekunden von Null auf 100 km/h, erreicht 250 km/h Top-Speed und soll im Schnitt 6,9 Liter auf 100 Kilometer konsumieren (635d Cabrio: 6,6 Sekunden/250 km/h/7,2 Liter). Neu im 6er ist auch der direkteinspritzende Dreiliter-Benziner mit 272 PS und 320 Nm. Hier gibt BMW für den Sprint 6,2 Sekunden, für die Höchstgeschwindigkeit 250 km/h und für den Verbrauch 7,9 Liter vor (630i Cabrio: 6,7 Sekunden/250 km/h/8,3 Liter). In seinen Eckdaten unverändert blieb der 4,8-Liter-V8 im 650i. Es bleibt bei 367 PS und 490 Nm, sowie 5,4 Sekunden Spurtzeit und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Lediglich die Durchschnittsverbräuche sanken durch die neuen Spartechniken auf 11,7 Liter im Coupé und 12,6 Liter im Cabrio.

Preise ab 66.800 Euro

Anders als die Verbräuche haben die Preise für den neuen 6er, der ab 6.10. in Deutschland zu haben sein wird, zugelegt. Das 630i Coupé kostet ab 66.800 Euro, der 650i ist ab 79.400 Euro zu haben und der Diesel wird mit 72.500 Euro angeboten. Beim Cabrio reicht die Spannweite von 75.100 Euro für den kleinen Benziner, über 80.800 Euro für den Diesel bis hin zu 80.800 Euro für das 650i Cabrio.

Und der M6? Dieser erhält ebenfalls die neuen Leuchten und den neuen Heckdeckel sowie die Änderungen am Interieur. Die Preise für das Top-Modell sind dagegen noch nicht bekannt.

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