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7er zielt auf USA und China

Der Autohersteller BMW will mit seiner neuen 7er-Reihe den Absatz des Vorgängermodells deutlich übertreffen und zielt dabei vor allem auf den schwierigen US-Markt und auf China.

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Foto: BMW

Rund die Hälfte der Modellreihe werde in diese beiden Länder verkauft, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Donnerstagabend (3.7.) bei der Weltpremiere des neuen 7er in München. Im November soll die Limousine in Europa auf den Markt kommen, die USA folgen dann im Februar 2009. Gute Chancen sieht Reithofer auch in Russland, wo das Auto in der kommenden Woche auf dem Roten Platz in Moskau der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. "Der russische Markt wird unterschätzt."

Vom aktuellen 7er hatte BMW bisher mehr als 320.000 Exemplare verkauft, bis zum Ende des Modellzyklus sollen es rund 340.000 Fahrzeuge sein. Damit wäre der derzeitige 7er, der wegen seiner wuchtigen Heckpartie zeitweise in der Kritik stand und überarbeitet worden war, die bisher erfolgreichste Generation.

Seit dem Start der ersten 7er-Reihe im Jahr 1976 hat der Hersteller bereits 1,2 Millionen Einheiten an die Kunden ausgeliefert. Den Absatzrückgang im vergangenen Jahr begründet das Unternehmen vor allem mit dem bevorstehenden Modellwechsel: Nach 50.087 Exemplaren im Vorjahr wurden 2007 nur noch 44.235 Fahrzeuge aus der Premiumklasse verkauft.

Mit Blick auf die Klimawandel-Debatte räumte Reithofer ein, dass ihm häufig die Frage gestellt werde, ob solch große Fahrzeuge noch in die Zeit passten. Die Kunden sollten aber weiterhin die Wahl zwischen verschiedenen Fahrzeugmodellen haben, sagte der BMW-Chef. Zudem sei der neue 7er das "mit Abstand effizienteste Fahrzeug seiner Klasse". Das Top-Modell 750Li kommt auf einen Kohlendioxid-Ausstoß von 266 Gramm pro Kilometer, die Diesel-Version 730d emittiert 192 Gramm CO2 pro Kilometer. Etwa ein Jahr nach dem Marktstart solle auch eine Hybrid-Version der Limousine auf den Markt kommen, sagte Reithofer.

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Autor: dpa
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