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BMW Assistenzsysteme

Warnung, wenn es zu eng wird

BMW Assistenzsystem Foto: BMW 12 Bilder

Links die Beton-Leitplanke, von rechts kommt der 40-Tonner immer näher: Schmale Autobahn-Baustellen sorgen selbst bei erfahrenen Autofahrern noch für mulmige Gefühle. Mit einem neuartigen Engstellen-Assistenten will BMW in solchen Situationen für mehr Sicherheit sorgen.

31.03.2010 Dirk Gulde

Dabei zeigen unterschiedlich dicke Balken im Head-Up-Display an, wie viel Platz rechts und links vom Fahrzeug noch bleibt. Zusätzlich helfen Lenkimpulse, den Wagen auf Kurs zu halten.

Die Umgebung des BMW wird mittels Laser und Ultraschall permanent überwacht

Das System arbeitet mit einem Laserscanner und Ultraschall-Sensoren in der Frontschürze, die permanent die Umgebung des Wagens vermessen. Sollte die Lücke zu schmal zum Durchfahren sein, warnt das System den Fahrer rechtzeitig. Bei einem ersten Test auf abgesperrtem Terrain funktionierte der Assistent bereits erstaunlich zuverlässig. Selbst bei Abständen von rund 20 Zentimeter pro Seite ließ sich der X5-Technik-Träger souverän zwischen den Hindernissen bewegen.
 
Trotz der positiven Erfahrungen nennt BMW noch keinen konkreten Termin für die Serienreife, da der neuartige Laserscanner erst seine Tauglichkeit fürs Auto beweisen muss. Bei einer späteren Markteinführung soll das System jedoch mit dem bereits verfügbaren Spurverlassens-Assistenten kombiniert werden.

Nothalte-Assistent von BMW soll bei Gesundheitsproblem automatisch halten
 
In noch weiterer Zukunft liegt die Einführung des Nothalte-Assistenten. Ziel ist es, bei einer gesundheitlichen Notsituation des Fahrers den Wagen automatisch am rechten Fahrbahnrand anzuhalten und einen Notruf zur Rettungszentrale abzugeben.
 
Das System stellt hohe Ansprüche an die verwendeten Sensoren, da das Umfeld des Fahrzeuges ebenso erfasst werden muss wie das übrige Verkehrsgeschehen. Nur so kann der Wagen autonom und sicher zum Stehen gebracht werden. Daher setzt der Nothalteassistent auf die Daten von Radar- und Kamera-Sensoren und der digitalisierten Karte aus dem Navigationssystem.
 
Technisch ebenfalls anspruchsvoll gestaltet sich die Erkennung des Gesundheitszustand des Fahrers. Projekt-Partner Siemens und die Berliner Universitätsklinik Charité entwickelten hierfür ein spezielles Armband, das während der Fahrt getragen werden muss.

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