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Auto Salon Genf 2014
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01/2012, BMW M 550d xDrive, 52 Bilder Video Zoom

BMW bringt M Diesel zum Autosalon Genf: Power-Diesel mit 381 PS im M 550d xDrive

BMW arbeitet an der nächsten Evolutionsstufe des Power-Diesels. Zum Genfer Auto Salon stellt die M GmbH einen 381 PS starken BMW M 550d xDrive auf die Räder. Aber auch andere Modelle werden den Super-Diesel erhalten.

Die BMW M GmbH bricht mit einem weiteren Tabu. Galten lange Zeit SUV und das glorreiche M als unvereinbar, so haben uns die Modelle X6 M und X5 M eines Besseren belehrt. Jetzt will BMW eine weiteres Bollwerk einreißen. Zum Genfer Auto Salon soll der erste Diesel unter dem M-Label anrollen - und zwar im 5er als BMW M 550d xDrive. Weil der BMW M 550d xDrive nicht direkt mit dem M5 konkurrieren soll und kann, wurde für dessen Entwicklung eine eigene Abteilung in der M GmbH gegründet. Die sogenannten M-Performance-Modelle werden zwischen den Großserienfahrzeugen und den designierten M-Modellen wie dem M3 und dem M5 angesiedelt sein, was auch für den Umfang der Designänderungen und die Preise gelte.

BMW M 550d xDrive mit 381 PS und 740 Nm

Quell der Dieselfreude ist weiterhin der aufgeladene Dreiliter-Reihensechszylinder. Um für M Performance an den Start gehen zu dürfen, wurde dessen Aufladetechnik allerdings weiter aufgerüstet. So arbeitet der neue Motor mit drei Ladern - zwei kleine Hochdrucklader mit variabler Turbinengeometrie und einem größeren Niederdrucksystem. Ein Ladeluftkühler unmittelbar vor den Brennräumen und zwei hinter den Niederdrucksystemen sorgen für leistungssteigernde Lufttemperaturen. Im niedertourigen Bereich knapp oberhalb der Leerlaufdrehzahl wird zunächst einer der beiden kleinen Lader aktiv. Ab etwa 1.500/min. schaltet sich der große Lader dazu. Ab rund 2.700/min. tritt der dritte Lader in Aktion. Unter vollem Ladedruck entwickelt der Sechszylinder dann ab 4.000/min satte 381 PS. Das maximale Drehmoment von 740 Nm liegt schon ab 2.000/min. an. Maximal dreht der Dreiliter bis zu 5.400/min. Um den von 185 auf 200 bar gestiegenen maximalen Verbrennungsdruck dauerhaft standzuhalten, wurde auch der Motorblock weiterentwickelt. Zylinderkopf und Kurbelgehäuse wurde hochdruckverdichtet, ein neues Zugankerkonzept spannt die Bauteile nachhaltig zusammen und hochfeste Werkstoffe sollen Kurbelwelle und Pleuel belastungsresistenter machen.

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BMW M550d xDrive darf nur 250 km/h schnell rennen

Gekoppelt wird der neue Power-Diesel mit einer Achtgang-Sportautomatik, die zwei Schaltprogramme und eine Handschaltoption vorhält. Ein Start-Stopp-System ist ebenfalls serienmäßig an Bord, genauso wie der elektronisch gesteuerte Allradantrieb, der in der M-Abstimmung eine Hinterrad betonte Abstimmung erfuhr. Nach M-Spezifikationen wurden auch das Fahrwerk und die Fahrdynamiksysteme abgestimmt. Die vergrößerte Bremsanlage wurde vom 550i übernommen. Die 19 Zoll-Leichtmetallfelgen mit 245/40er Reifen wurden speziell für den M-Diesel gezeichnet.

Seinen ersten Einsatz erlebt der Power-Diesel im BMW M 550d xDrive, der als Limousine und Touring angeboten wird. Die Höchstgeschwindigkeit liegt immer bei 250 km/h. Anders als bei M3 oder M5 soll es auch für Geld und gute Worte keine Anhebung auf 300 km/h oder mehr geben. Die Spurtzeiten für den Sprint von null auf 100 km/h gibt BMW mit 4,7 und 4,9 Sekunden an. Der Verbrauch soll bei 6,3 respektive 6,4 Liter liegen. Der neue Diesel soll zudem bereits die Voraussetzungen zur Einstufung in die Abgasnorm EU6 erfüllen.

Power-Diesel für X5 und X6

In den Handel wird der 550d xDrive am 12. Mai 2012 kommen. Der Grundpreis für die Limousine liegt dann bei 80.800 Euro, der Touring startet bei 83.750 Euro. Ab dem 16. Juni wird der Power-Diesel auch Einzug in die Modelle X5 und X6 halten, die dann zum BMW X5 M50d und zum BMW X6 M50d geadelt werden. Der X5 wird ab 82.300 Euro kosten, der X6 ab 85.800 Euro. Bei Diesel und Allrad werde es für die sogenannten M-Performance-Modelle nicht bleiben, sagte BMW M-Chef Friedrich Nitschke. In BMW-Baureihen, in denen es kein designiertes M-Modell gebe, sei auch ein besonders starker Benziner mit einem M vor dem Typenkürzel denkbar.

Uli Baumann
Von am 26. Januar 2012
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