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BMW-Chef bekräftigt Wachstumskurs

BMW erfreut seine Aktionäre mit Aussichten auf weiteres Wachstum. "Wir werden weiterhin fokussiert expandieren", sagte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstag (13.5.) unter dem Applaus der fast 5.000 anwesenden Aktionäre auf der Hauptversammlung in München.

13.05.2004

2004 seien mit einer erweiterten Fahrzeugpalette Rekorde bei Absatz und Ergebnis zu erwarten. Auch Aktionärsvertreter honorierten die positiven Prognosen. "Klasse Entwicklung 2003, vielversprechender Ausblick 2004", sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

BMW setzt bei seinem Wachstumskurs auf das Anziehen der Autokonjunktur. "Die Automobilmärkte in den verschiedenen Regionen zeigen momentan, dass es aufwärts geht", sagte Panke. In den ersten vier Monaten steigerte der weiß-blaue Autobauer die Zahl der Auslieferungen um fünf Prozent auf 371.376. Dies ist nicht zuletzt auf die Ausweitung der Produktpalette zurückzuführen. Erst Anfang des Jahres wurden mit dem X3 und dem 6er zwei neue Modelle eingeführt. Im Sommer kommen das Mini-Cabriolet und im Herbst der neue 1er hinzu.

Ein BMW-Van ist möglich

Panke betonte, dass die Fahrzeugpalette weiter ausgebaut werden soll. Wichtig sei dabei, dass die Fahrzeuge das eigenständige Profil der Marke BMW verkörperten. "Wir werden deshalb nie langweilige Automobile bauen." Bereits seit längerem wird über die Einführung eines Van-ähnlichen Fahrzeuges spekuliert. Panke bezeichnete dies grundsätzlich als "vielversprechendes Konzept". Einen Zeitpunkt nannte er jedoch nicht.

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Volker Doppelfeld begrüßte die Asien-Strategie des Unternehmens. In der kommenden Woche wird ein neues Werk in Shenyang/China offiziell eröffnet, in dem bereits seit Herbst vergangenen Jahres Autos der 3er und 5er Baureihen gefertigt werden. BMW will den Absatz in Asien bis 2008 von 93.000 Autos im vergangenen Jahr auf 150.000 Fahrzeuge steigern. Doppelfeld war von seinem Amt aus Altersgründen zurückgetreten. Zum Nachfolger sollte in einer Aufsichtsratssitzung nach der Hauptversammlung der ehemalige BMW-Chef Joachim Milberg gewählt werden.

Erstmals seit 2001 bekommen dieses Jahr die Aktionäre eine höhere Dividende. Pro Stammaktie wird ein Betrag von 58 Cent ausgezahlt. Klaus Schneider von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger kritisierte die Dividende angesichts eines Vorsteuergewinnes im Vorjahr von 3,2 Milliarden Euro als zu gering. Im ersten Quartal dieses Jahres steigerte BMW den Nettogewinn um 2,5 Prozent auf 523 Millionen Euro. Beim Umsatz wurde ein Plus von knapp 5 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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