BMW-Chef Reithofer: Wir bleiben Marktführer im Premiummarkt

BMW-Chef Reithofer

BMW-Chef Norbert Reithofer ist trotz der schwachen Quartalszahlen, die BMW am Dienstag (3.11.) veröffentlicht hat, optimistisch, den Absatz mit neuen Modellen wieder zu steigern. Schon in wenigen Jahre werde BMW im Vergleich zu Audi und Mercedes die jüngste Modellpalette haben.

"Wir hatten zuletzt ein Flottenalter von 4,4 Jahren und werden uns immer weiter herunterarbeiten", kündigte Reithofer in  auto motor und sport an. "Wir haben jetzt den BMW X1 sowie den 5er Gran Turismo auf dem Markt. Als nächstes folgt der Modellwechsel beim 5er, dann kommt der Mini Colorado, gefolgt vom neuen X3. Bis Ende 2013 werden wir die jüngste Flotte im Wettbewerb haben." Deshalb ist Reithofer überzeugt, dass BMW Marktführer im Premiumsegment bleibt. "Davon können Sie ausgehen."

Bekräftigt hat Reithofer, dass BMW in diesem Jahr schwarzen Zahlen schreiben kann. "Die Wirtschaftskrise hat uns 150.000 Einheiten gekostet, dass müssen wir realistisch sehen. Wenn wir beim Absatz in dem bereits erwähnten Korridor von minus zehn bis 15 Prozent liegen, sehe ich eine gute Chance, im Gesamtjahr schwarze Zahlen zu schreiben."

BMW wird CO2-Vorgaben erfüllen

Gleichzeitig kündigt Reithofer an, dass BMW alle CO2-Vorgaben der EU erfüllen wird. "Die EU verlangt im Jahr 2020 einen Flottendurchschnitt von 95 g/km C O2. Das ist ein Fakt, auf den wir uns einstellen werden. Die BMW Group wird höher liegen dürfen, aber wir müssen von den 156 g/km CO2-Ausstoß, die wir im Moment haben, deutlich nach unten – um mehr als 30 g/km. Dies werden wir mit weiteren technischen Innovationen erreichen." Zudem werde BMW den Absatz seiner Einstiegsmodelle 1er und Mini steigern. "Mit Blick auf 2020 wird dieser Wert aber ohne Elektromobilität nicht zu erreichen sein." Reithofer rechnet mit einem Elektroanteil von fünf bis 15 Prozent.

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Autoren: Birgit Priemer, Bernd Ostmann

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