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BMW & DC

Hart gegen China-Plagiate

Foto: dpa

Die Autohersteller BMW und Daimler-Chrysler wollen gegen chinesische Kopien ihrer Automodelle vorgehen. "Wir leiten rechtliche Schritte ein", sagte ein BMW-Sprecher am Freitag (7.9.) in München und bestätigte damit einen Bericht der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche".

07.09.2007

Man habe Hinweise darauf, dass der CEO des chinesischen Herstellers Shuanghuan, der aus Sicht von BMW eine Kopie des X5 darstellt, demnächst in den Vertrieb gehen sollte. Zu weiteren Details wollte sich der Sprecher mit Verweis auf das schwebende Verfahren nicht äußern.

Im Fokus: CEO und Noble

Zuletzt hatte es geheißen, Shuanghuan wolle den CEO und den Noble, den Daimler für eine Kopie des Smart Fortwo hält, nicht auf der Automesse IAA in Frankfurt zeigen. Ein Sprecher des Unternehmens hatte dazu in der vergangenen Woche erklärt: "Einige Autoverkäufer wollen unsere Fahrzeuge nach Frankfurt bringen, aber wir haben das nicht genehmigt." Ungeachtet dessen wolle nun Importeur Karl Schlössl den CEO auf der IAA ausstellen, berichtete die "Automobilwoche". "Das Auto sieht keinem BMW-Modell ähnlich", sagte der Chef des Unternehmens China Automobile der Zeitung.

Den Kleinwagen Noble dagegen wolle Schlössl nun nicht mehr auf der IAA präsentieren. Wie BMW plane auch Mercedes rechtliche Schritte gegen den Noble, hieß es in dem Bericht. "Wir werden mit allen juristischen Mitteln gegen Kopien vorgehen", sagte Rainer Schmückle von der Mercedes Car Group der Zeitung.

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